Schnellster Couscous-Salat ohne Kochen mit Kichererbsen (vegan)

Ich liebe schnelle und unkomplizierte Rezepte, die dennoch lecker und befriedigend schmecken. Jetzt hab ich die schnellste und praktischste Variante für Couscoussalat entdeckt, ganz einfach und ohne Kochen. Nur alle Zutaten verrühren, über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen und… fertig! Das einzige, worauf man achten sollte ist dass die Gurken und Tomaten schön saftig sind (sonst eventuell einen Schuss Wasser zugeben), damit der Couscous schön quellen kann. Man kann auch eine größere Menge (wie hier im Rezept angegeben) auf Vorrat zubereiten, und ihn mehrere Tage im Kühlschrank aufbewahren.

Turboschneller Couscous-Salat ohne Kochen

Zutaten:

  • 500 g Couscous
  • 1/2 Salatgurke
  • 4 Tomaten
  • 1 Glas/Dose Kichererbsen
  • Einige Radieschen
  • Schwarze Oliven
  • 3 getrocknete Tomaten in Öl
  • 4 EL Olivenöl
  • Saft einer Zitrone
  • 1 TL Ras-el-Hanut (Gewürzmischung)
  • 2 TL Kreuzkümmel
  • Salz
  1. Gurke, Tomaten, Radieschen und getrockete Tomaten in Stücke schneiden. Alle Zutaten vermengen.
  2. Den Salat zugedeckt über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.

 

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BBQ-Linsen-Burger mit Tofu-„Bacon“

Einen Fleischwolf haben wir – kurioser Weise – erst seit wir vegan sind. Er ist sehr praktisch, z. B. für Falafel, die ja auch aus ungekochten Kichererbsen hergestellt werden. Diese Burger werden nach dem selben Prinzip zubereitet, also ohne Vorkochen.

Für 6-8 Burger-Pattys:

  • 275 g Berglinsen
  • 125 g Gluten
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL dunkles Miso („Aka miso“)
  • 1-2 TL gemischte Kräuter
  • 1-2 EL Sojasauce
  • 1-2 EL Olivenöl
  • 2 EL Tomatenmark
  • Pfeffer

außerdem:

  • 6 Burgerbrötchen
  • 6 dünne Scheiben Räuchertofu (z. B. von Veggie Life, milderen Räuchertofu würde ich noch nachwürzen mit Rauchsalz, Salz und/oder Pfeffer)
  • Öl
  • Tomaten in Scheiben, Salatblätter, Senf, Ketchup…
  1. Linsen über Nacht in Wasser quellen lassen.
  2. Abtropfen und abspülen. Zusammen mit den Zwiebeln und dem Knoblauch durch einen Fleischwolf drehen. Mit den restlichen Zutaten verkneten. Daraus 6 Bratinge formen. Zuerst 15 Minuten indirekt grillen, dann noch direkt grillen, bis sie eine schöne Farbe angenommen haben.
  3. Räuchertofuscheiben mit Öl beträufeln, grillen. Brötchen kurz toasten.
  4. Nach Belieben anrichten.

Empty-Your-Refrigerator-Wrap a.k.a. All You Can Wrap

Ich weiß ja nicht, wie es Euch geht…? Wenn ich zum Frühstücken oder Brunchen eingeladen werde, werde ich von den omnivoren Gastgebern immer sehr verwöhnt, mit vielen Sorten Aufstrich, Pflanzenmilchen, Margarine… soviel, dass ich kaum alles probieren kann. Und ganz oft darf ich dann den Rest mitnehmen. Und so kam es, dass ich einige Aufstrichgläschen im Kühlschrank hatte, die ja – einmal angebrochen – nicht das ewige Leben haben. Nahezu zeitgleich lehrte mich der Sexy Vegan (gotta love him) wie man einen Wrap ordentlich – äh – wrappt.

Empty-Your-Refrigerator-Wrap

Hier das Rezept für meinen Empty-Your-Refrigerator-Wrap:

  • 275 g Dinkel, fein gemahlen
  • 2 EL Maismehl
  • Salz
  • Olivenöl
  • 1 Zucchini, in Scheiben geschnitten
  • etwas Räuchertofu, in Scheiben geschnitten
  • 1 Handvoll Rucola
  • verschiedene Aufstriche (Ajvar, Paprika-Olive, Rucola-Streich…)
  • 3 Karotten, grob geraspelt
  • 300 g Kichererbsen
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1/2 TL geräuchertes Paprika, scharf
  • 1-2 EL Zitronensaft
  • 2 Zweige Pizzaoregano (Blätter davon, gehackt)
  • 1 Knoblauchzehe in Öl, gehackt (oder 3 EL Öl mit Knoblauchstückchen von eingelegten Paprikaschoten)
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • Pfeffer
  • 1 EL Tahin
  • ca. 100 g gewürfelte Tomaten aus der Dose
  • schwarze Oliven, in Scheiben geschnitten
  • etwas Balsamico-Essig
  1. Aus den Mehlen, 1/2 TL Salz, 1 EL Olivenöl und ca. 200-250 ml handwarmem Leitungswasser einen Teig herstellen, diesen Kneten, sodass er noch feucht aber nicht mehr klebrig ist. Daraus dann 6 dünne Fladen ausrollen, ohne Öl in einer Pfanne von beiden Seiten braten. Alle Fladen auf einen Teller legen, mit einem feuchten Küchentuch einschlagen und mehrere Stunden stehen lassen (damit sie elastisch werden).
  2. Kichererbsen mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken, Tomaten, Kreuzkümmel, Paprikapulver, Zitronensaft, Salz, Pfeffer, Knoblauch, Tahin, Oregano 1 Frühlingszwiebel und Öl hinzugeben und verrühren.
  3. Zucchini und Tofu in Olivenöl wenden und grillen.
  4. Karottenraspel mit etwas Olivenöl, Essig, Salz und Pfeffer anmachen.
  5. Tortilla kurz toasten (nicht zu lange, sonst werden sie brüchig, sollen nur leicht erwärmt werden). Die Tortilla mit einem Aufstrich bestreichen, mit Kichererbsenmischung, Frühlingszwiebeln, Rucola, Karotten, Oliven, und Grillgut belegen und aufrollen.

Wärmendes Kichererbsencurry mit Brennnesseln

Brennnessel-CurryZutaten:

  • 300 g gekochte Kichererbsen
  • 2 Karotten, in Scheiben geschnitten
  • 3 Handvoll Brennesselspitzen
  • 1 Dose gewürfelte Tomaten
  • Öl
  • 125 g Quinoa (weiß und rot gemischt)
  • 1 TL Kreuzkümmel, ganz
  • 1/4 TL Senfsamen
  • 1/4 TL Bockshornkleesamen
  • 1/2 Zimtstange
  • 2 Kapseln grüner Kardamom
  • 2 Kapseln schwarzer Kardamom
  • 1 Stück Ingwer, gehackt
  • 1 Blatt Muskatblüte
  • 2 TL Koriander
  • 1/4 TL Fenchelsamen
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 Prise Asafoetida
  • 1 Prise Chilipulver
  • 1 Prise Pfeffer
  • Saft 1/2 Zitrone
  • Salz
  • evtl. 1 Chilischote zur Garnitur
  1. Quinoa nach Packungsanleitung kochen.
  2. Kreuzkümmel, Senf, Bockshornkleesamen, Kardamom, Zimtstrange und Ingwer in Öl anbraten. Die übrigen Gewürze im Mörser mahlen und zusammen mit den Karotten eine Minute mit anschwitzen. Dann Tomaten und Brennesseln zugeben, ca. 10 Minuten köcheln lassen. Schließlich die Kichererbsen dazugeben und erwärmen, mit Salz und Zitronensaft abschmecken.
  3. Nach Belieben mit Chili garnieren und servieren.

Polenta-Giersch-Auflauf

Auf das Rezept von Janine bin ich schon vor einiger Zeit gestoßen. Heute habe ich mich davon für diesen Auflauf inspirieren lassen.

Polenta-Giersch-Auflauf

Zutaten:

  • 250 g Polenta
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 2-4 getrocknete Tomaten in Öl, fein gewürfelt
  • Salz, Pfeffer, Salbei, Rosmarin, scharfes Paprikapulver, Thymian, Kreuzkümmel
  • 1 Zwiebel, gewürfelt
  • 1 große Schüssel voll Giersch
  • 1 Dose gewürfelte Tomaten
  • 1/4 Cup Hefeflocken
  • 1/4 Cup Mehl
  • 1 TL Senf
  • 1/2 TL Salz
  • etwas Kurkuma
  • Olivenöl oder Öl von den getrockneten Tomaten
  1. Ca. 850 ml Wasser mit Olivenöl und Gewürzen (Salz, Pfeffer, Thymian, Salbei, Rosmarin, Kreuzkümmel, Paprikapulver, 1 Knoblauchzehe) aufkochen und Polenta einrühren. 5 Minuten köcheln lassen, abschmecken und bei ausgeschaltetem Herd ausquellen lassen.
  2. Zwiebel und Knoblauch in einem Topf in Öl anbraten, Giersch zugeben und zusammenfallen lassen. Mit Tomaten ablöschen und mit scharfem Paprikapulver, Salz und Pfeffer würzen, etwas köcheln lassen.
  3. Olivenöl in einem kleinen Topf erhitzen, Mehl und Hefeflocken darin 2 Minuten unter Rühren braten, mit 1,5 Cups Wasser ablöschen und köcheln lassen bis es eindickt. Mit Senf, Salz und Kurkuma (für die Farbe) abschmecken.
  4. Polenta in eine Aufaufform streichen, Giersch-Tomaten darüber verteilen und alles mit Hefeschmelz bedecken. Bei 180-200°C backen, bis der Hefeschmelz leicht dunkel geworden ist.

Aloo Giersch oder Giersch-Kartoffel-Curry mit Roti

Gleich hinterm Haus ist ein Feld, ein Gierschfeld. Und jetzt sprießen die jungen, feinen Blätter, die ich dann kräftig gepflückt habe. Heute: Unkraut goes India – mit Kartoffeln und Roti. Die einzige Frage, die bleibt: Wie heißt „Giersch“ auf Hindi?

Aloo Giersch

Zutaten:

  • 8 mittelgroße Kartoffeln, geschält und gewürfelt
  • 180 g Dinkelvollkornmehl
  • 150 ml Wasser
  • Salz
  • Öl
  • ca. 130 g Gierschblätter (eine große Schüssel voll)
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1 Stückchen Ingwer, fein gehackt
  • 1 Zwiebel, gehackt
  • 1 TL Garam Masala
  • 1/2 TL Chilipulver
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 TL gemahlener Koriander
  • 1 Dose gewürfelte Tomaten
  • Ein paar EL Sojajoghurt natur (optional)

Giersch in der Schüssel

  1. Kartoffelwürfel kochen (z.B. im Dämpfeinsatz eines Schnellkochtopfs).
  2. Für die Rotis Mehl, Wasser, 1 EL Öl und eine Prise Salz zu einem glatten Teig verkneten, der zwar feucht, aber nicht mehr klebrig ist. Den Teig in 4 Stücke teilen, 4 flache Fladen formen und nach einander in einer Pfanne ohne Öl ausbacken.
  3. Für das Aloo Giersch Öl in einem Topf erhitzen, Kreuzkümmel 1 Minuten anbraten, dann Zwiebel und Ingwer 1 Minute dazu anbraten, dann Koriander, Garam Masala, Kurkuma und Chilipulver kurz mitbraten. Dann Tomaten zugeben und 2 Minuten köcheln lassen. Dann Giersch zugeben und 5 Minuten köcheln lassen. Schließlich die Kartoffelwürfel zugeben und nochmal 5 Minuten köcheln lassen. Mit Roti (und nach Belieben mit Sojajoghurt) servieren.

Gierschfeld

Tomatenaussaat

Heute, fast etwas spät, habe ich mit der Tomatenaussaat begonnen.

Orange Eiertomate 2012

Folgende Sorten kamen zur Aussaat:

  • Goldene Königin
  • Weißer Pfirsich
  • Andenhorn
  • Ochsenherz
  • Cherrytomaten
  • Orange Eiertomate
  • rote Johannisbeer Spoon
  • rote Fleischtomate
  • Schokotomate

Die Aussaat erfolgte wieder in Kokosquelltöpfchen, wie hier zu sehen.

Dinkelvollkorn-Sauerteig-Pizza

Im Moment wende ich vermehrt meinem „Haustier“ im Kühlschrank zu, dem Roggensauerteig, auch „Teigi“ genannt. Kürzlich hat er eine „Tochter“ aus Dinkelvollkornmehl dazubekommen, die „Teigine“ 😉 weil ich wieder angefangen habe damit zu experimentieren. Und der Sauerteig immer da ist und die Frischhefe erst gekauft werden müsste, lag die Idee einer Sauerteigpizza nahe. Ein bisschen Recherche förderte diesen Link zu Tage. Inspiriert von dem Rezept machten wir uns ans Werk: Und sie mundete uns sogar noch besser als die Hefevariante, weil der Teig intensiver und leicht säuerlich schmeckt.

Sauerteigpizza

Zutaten für 2 Pizzen:

  • 120 g Sauerteig (aus Dinkelvollkornmehl, z.B. nach 3-Stufenführung nach Pöt)
  • 300 g Dinkel, fein gemahlen
  • 1/2 TL Salz
  • Olivenöl

Und für den Belag:

  • 1/2 Dose Tomaten, gewürfelt
  • schwarze Oliven
  • Kapern
  • Artischockenherzen
  • Knoblauch
  • Salz, Pfeffer, Oregano, Olivenöl
  1. Zutaten für den Teig mit soviel Wasser verkneten, dass er sich feucht, aber nur leicht klebrig anfühlt und 5 Minuten mit der Hand kneten. Teig mit Olivenöl einölen und zugedeckt über Nacht (ca. 20 Stunden) in den Kühlschrank stellen.
  2. Am Backtag den Teig sich etwas bei Raumtemperatur aklimatisieren lassen. Pizza formen und nach Belieben belegen. Bei starker Hitze ca. 8-15 Minuten backen (kommt auf den Ofen an).

Veganes Cassoulet

Cassoulet ist ja per Definition nicht vegan, aber es enthält Bohnen und hat eine Brotkruste. Zwei wichtige Gesichtspunkte, die mich zu einer veganen Variante inspiriert haben. Originales Cassoulet habe ich übrigens noch nie gegessen, daher habe ich auch keine Vergleichsmöglichkeiten, aber dieses vegane ist sehr lecker. Vielleicht werde ich beim nächsten Mal auch noch probieren eine Seitan-Knoblauch-Wurst „einzubauen“… Aber auch ohne, genau das Richtige für die Rückkehr des Winters….

veganes Cassoulet aufm Teller

Zutaten:

  • 250 g weiße Bohnen, über Nacht eingeweicht und 7-10 Minuten im Schnellkochtopf gekocht, ergibt ca. 500 g gekochte Bohnen
  • Rapsöl
  • 100 g Räuchertofu, gewürfelt
  • Salz, Pfeffer
  • 2 Zwiebeln, gewürfelt
  • 1 Stange Lauch, in Ringe geschnitten
  • 150 g Knollensellerie, gewürfelt
  • 3 Karotten, gewürfelt
  • 2 Pastinaken, gewürfelt
  • 3 Knoblauchzehen, klein geschnitten
  • 1 Dose gewürfelte Tomaten
  • 2 Lorbeerblätter
  • 3 Nelken
  • 1 EL Salbei
  • 1 EL Thymian
  • 1 TL Dost
  • 1 TL Rosmarin
  • 3-4 EL Semmelbrösel
  • Olivenöl
Cassoulet vor dem Backen
Cassoulet vor dem Backen
  1. Tofuwürfel in Öl in einer Backofenfesten Pfanne anbraten, kräftig salzen und pfeffern. Dann nach und nach Gemüsewürfel in der Reihenfolge der Zutatenliste zufügen und braten und rösten. Nelken und getrocknete Kräuter (außer Lorbeerblatt) mörsern und zugeben. Dann Bohnen, Tomaten und soviel Wasser dazu geben, dass die Flüssigkeit bis ca. 1 cm unter die Oberfläche reicht (vgl. Bild).
  2. Bohnengemüse mit Semmelbröseln bestreuen und Olivenöl darüber gießen. Bei 200 °C mindestens 25 Minuten backen.
...fein war's....
…fein war’s….

Happy Pony Burger

Zum sog. Pferdefleischskandal ist ja schon alles gesagt worden. Das beste daran ist vielleicht, dass sich mehr Leute für fleischlose Alternativen interessieren. Hier mein Beitrag dazu: Ein „Happy Pony Burger“ ohne Pferd, Pony, Rind, Schaf, Hund, Katze, Maus, sondern mit Kidneybohnen. Eigenlich hatte ich einen Cheeseburger geplant mit Scheibenkäse (Vegourmet Jeezini Santi), aber ich bin scheinbar so entwöhnt vom „echten“ Käse, dass mir diese Variante gar nicht geschmeckt hat.

Happy Pony Burger

Für die Patties:

  • 250 g gekochte Kidneybohnen
  • 4 getrocknete Tomaten, in Öl, fein gehackt
  • 2 fein gehackte Zwiebeln
  • 2 fein gehackte Knoblauchzehen
  • getrocknete Kräuter (Oregano, Thymian, Dost)
  • 1 TL Salz
  • 100 g Semmelbrösel
  • 5 EL Öl von den getrockneten Tomaten
  • etwas Zimt, gemahlener Kümmel, schwarzer Pfeffer

Außerdem:

  • Etwas Tomatenöl zum Braten
  • 4 XL Burgerbuns
  • Salat, Tomate, Essiggurkenscheiben, Senf, Ketchup, Zwiebelringe….
  1. Bohnen, Zwiebeln und Knoblauch in eine Schüssel geben, Bohnen mit Kartoffelstampfer zerdrücken. Die anderen Zutaten zugeben und vermengen. 4 Burger formen (z.B. mit einer Burgerpresse).
  2. In einer Pfanne das restliche Öl erhitzen und Burger braten (alternativ: Burger mit Öl bestreichen und auf dem Holzkohlegrill grillen). Buns halbieren und toasten.
  3. Burger nach belieben belegen.