Tofu-Curry mit Zuckerschoten

Tofu-Curry mit Zuckerschoten

Zutaten:

  • 200 g Tofu, gewürfelt
  • 1 Zwiebel, gewürfelt
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 250 g Zuckerschoten
  • ca. 250 ml Kokosmilch
  • 1 Stengel Zitronengras
  • 1 Handvoll geröstete Erdnüsse
  • 2 Frühlingszwiebeln (oder Winterhecke), in Ringe geschnitten
  • 1 Handvoll Blattgemüse (Guter Heinrich, Erdbeerspinat, alternativ: Spinat)
  • abgeriebene Schale von 1/2 Zitrone
  • 1 walnussgroßes Stück Ingwer, gehackt oder 1 TL Ingwerpulver
  • 1 TL Koriander
  • 1/2 TL Kreuzkümmel
  • Chili nach Geschmack
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 2 Blättchen Muskatbüte
  • 1 EL Sojasauce
  • Öl
  1. Koriander und Kreuzkümmel anrösten, später noch Muskatblüte zugeben und etwas mitrösten. Die äußeren Blätter vom Zitronengras abziehen, die unteren 2 cm vom Inneren fein schneiden. Geschnittenes Zitronengras mit Koriander, Kreuzkümmel, Muskatblüte, Ingwer, Kurkuma, Zitronenschale und Chili zu einer Paste verarbeiten.
  2. Öl in einer Pfanne erhitzen. Übriges Zitronengras und Zwiebel anschwitzen. Tofu, Zuckerschoten, Knoblauch und Paste zugeben und 2 Minuten unter gelegentlichem Rühren braten. Nach und nach Kokosmilch zugeben und 3 Minuten braten/köcheln. Blattgemüse zugeben und mit Sojasauce und Chili abschmecken.
  3. Zitronengras entfernen, mit Nüssen und Frühlingszwiebeln garnieren und mit Reis servieren.
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Grundrezept: Tofu-Cashew-Ricotta

Ein Grundrezept. Eignet sich super für Lasagne, als Nudelfüllung und als Aufstrich könnte ich’s mir auch gut vorstellen.

Mangoldlasagne mit Tofu-Cashew-Ricotta und Hefeschmelz

  • 200 g Naturtofu
  • 2-3 EL Cashewbruch
  • 1 EL Hefeflocken
  • 1-2 EL Zitronensaft
  • Blätter von 2 Zweigen Basilikum
  • Salz

Tofu-Cashew-Ricotta

  1. Basilikum und Cashews im Blitzzerkleinerer mahlen.
  2. Die restlichen Zutaten zugeben und mixen.

Empty-Your-Refrigerator-Wrap a.k.a. All You Can Wrap

Ich weiß ja nicht, wie es Euch geht…? Wenn ich zum Frühstücken oder Brunchen eingeladen werde, werde ich von den omnivoren Gastgebern immer sehr verwöhnt, mit vielen Sorten Aufstrich, Pflanzenmilchen, Margarine… soviel, dass ich kaum alles probieren kann. Und ganz oft darf ich dann den Rest mitnehmen. Und so kam es, dass ich einige Aufstrichgläschen im Kühlschrank hatte, die ja – einmal angebrochen – nicht das ewige Leben haben. Nahezu zeitgleich lehrte mich der Sexy Vegan (gotta love him) wie man einen Wrap ordentlich – äh – wrappt.

Empty-Your-Refrigerator-Wrap

Hier das Rezept für meinen Empty-Your-Refrigerator-Wrap:

  • 275 g Dinkel, fein gemahlen
  • 2 EL Maismehl
  • Salz
  • Olivenöl
  • 1 Zucchini, in Scheiben geschnitten
  • etwas Räuchertofu, in Scheiben geschnitten
  • 1 Handvoll Rucola
  • verschiedene Aufstriche (Ajvar, Paprika-Olive, Rucola-Streich…)
  • 3 Karotten, grob geraspelt
  • 300 g Kichererbsen
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1/2 TL geräuchertes Paprika, scharf
  • 1-2 EL Zitronensaft
  • 2 Zweige Pizzaoregano (Blätter davon, gehackt)
  • 1 Knoblauchzehe in Öl, gehackt (oder 3 EL Öl mit Knoblauchstückchen von eingelegten Paprikaschoten)
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • Pfeffer
  • 1 EL Tahin
  • ca. 100 g gewürfelte Tomaten aus der Dose
  • schwarze Oliven, in Scheiben geschnitten
  • etwas Balsamico-Essig
  1. Aus den Mehlen, 1/2 TL Salz, 1 EL Olivenöl und ca. 200-250 ml handwarmem Leitungswasser einen Teig herstellen, diesen Kneten, sodass er noch feucht aber nicht mehr klebrig ist. Daraus dann 6 dünne Fladen ausrollen, ohne Öl in einer Pfanne von beiden Seiten braten. Alle Fladen auf einen Teller legen, mit einem feuchten Küchentuch einschlagen und mehrere Stunden stehen lassen (damit sie elastisch werden).
  2. Kichererbsen mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken, Tomaten, Kreuzkümmel, Paprikapulver, Zitronensaft, Salz, Pfeffer, Knoblauch, Tahin, Oregano 1 Frühlingszwiebel und Öl hinzugeben und verrühren.
  3. Zucchini und Tofu in Olivenöl wenden und grillen.
  4. Karottenraspel mit etwas Olivenöl, Essig, Salz und Pfeffer anmachen.
  5. Tortilla kurz toasten (nicht zu lange, sonst werden sie brüchig, sollen nur leicht erwärmt werden). Die Tortilla mit einem Aufstrich bestreichen, mit Kichererbsenmischung, Frühlingszwiebeln, Rucola, Karotten, Oliven, und Grillgut belegen und aufrollen.

Veganes Cassoulet

Cassoulet ist ja per Definition nicht vegan, aber es enthält Bohnen und hat eine Brotkruste. Zwei wichtige Gesichtspunkte, die mich zu einer veganen Variante inspiriert haben. Originales Cassoulet habe ich übrigens noch nie gegessen, daher habe ich auch keine Vergleichsmöglichkeiten, aber dieses vegane ist sehr lecker. Vielleicht werde ich beim nächsten Mal auch noch probieren eine Seitan-Knoblauch-Wurst „einzubauen“… Aber auch ohne, genau das Richtige für die Rückkehr des Winters….

veganes Cassoulet aufm Teller

Zutaten:

  • 250 g weiße Bohnen, über Nacht eingeweicht und 7-10 Minuten im Schnellkochtopf gekocht, ergibt ca. 500 g gekochte Bohnen
  • Rapsöl
  • 100 g Räuchertofu, gewürfelt
  • Salz, Pfeffer
  • 2 Zwiebeln, gewürfelt
  • 1 Stange Lauch, in Ringe geschnitten
  • 150 g Knollensellerie, gewürfelt
  • 3 Karotten, gewürfelt
  • 2 Pastinaken, gewürfelt
  • 3 Knoblauchzehen, klein geschnitten
  • 1 Dose gewürfelte Tomaten
  • 2 Lorbeerblätter
  • 3 Nelken
  • 1 EL Salbei
  • 1 EL Thymian
  • 1 TL Dost
  • 1 TL Rosmarin
  • 3-4 EL Semmelbrösel
  • Olivenöl
Cassoulet vor dem Backen
Cassoulet vor dem Backen
  1. Tofuwürfel in Öl in einer Backofenfesten Pfanne anbraten, kräftig salzen und pfeffern. Dann nach und nach Gemüsewürfel in der Reihenfolge der Zutatenliste zufügen und braten und rösten. Nelken und getrocknete Kräuter (außer Lorbeerblatt) mörsern und zugeben. Dann Bohnen, Tomaten und soviel Wasser dazu geben, dass die Flüssigkeit bis ca. 1 cm unter die Oberfläche reicht (vgl. Bild).
  2. Bohnengemüse mit Semmelbröseln bestreuen und Olivenöl darüber gießen. Bei 200 °C mindestens 25 Minuten backen.
...fein war's....
…fein war’s….

Double-Choc-Cupcakes

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Für die Muffins (12 Stück):

  • 300 g Dinkelmehl (630er) oder Weizenmehl (812er)
  • 230-240 g Mascobado-Zucker (brauner Zucker)
  • 4 EL getrocknetes Haselnussokara (von der Milchherstellung, alternativ gemahlene Haselnüsse, optional)
  • 50 g Kakao
  • 5 gestrichene TL Backpulver
  • 7 EL Rapsöl
  • 375 ml Pflanzenmilch (Hafer oder Soja-Reis….)

Für die Creme (= weiße Mousse au chocolat):

  • 275 g Seidentofu
  • 140 g vegane weiße Schokolade
  1. Schokolade im Wasserbad schmelzen, mit Seidentofu mixen. Über Nacht kalt stellen (Kühlschrank).
  2. Für die Muffins trockene Zutaten vermengen und dann Öl und Pflanzenmilch einrühren, Teig auf 12 Muffinförmchen verteilen. Im auf 170 °C vorgeheizten 35 Minuten backen.
  3. Creme auf Muffins verteilen. Evtl. kalt stellen.

Inspiration für die Muffins fand ich hier.

Kaspressknödelsuppe (vegan)

Eigentlich bin ich ja nicht so der Fan von Fake-Käse (sonst hätte ich auch nicht 11 verschiedene Varianten von Mac & „Cheese“ ohne Fake-Cheese auf meinem Blog…), aber eben nur eigentlich. Jetzt habe ich mal eine gute Verwendung für Wilmersburger Pizzaschmelz gefunden! Diese Pressknödel schmecken schön deftig, genauso wie sie meine Schwiegermama immer gemacht hat, nur eben vegan.

"Kas"pressknödel in SuppeZutaten:

  • 300 g Knödelbrot (von 5 Semmeln)
  • ca. 250 g Soja-Reis-Drink*
  • ca. 80 g Räuchertofu, gewürfelt
  • 2 kleine Zwiebeln oder 1 große (fein gewürfelt)
  • 1 Knoblauchzehe (fein gewürfelt)
  • 1 TL Petersilie (frisch, gehackt, Stiele separat)
  • 1 TL Majoran (getrocknet)
  • Salz, Pfeffer
  • 50 g Wilmersburger Pizzaschmelz
  • reichlich Rapsöl
  • Gemüsebrühe, evtl. zusätzlich Kräuter wie Petersilie
  1. Zwiebeln und Tofuwürfel in etwas Öl anbraten, Petersilienstiele und Knoblauch zugeben und mitbraten. Mit Pflanzenmilch* ablöschen und diese erwärmen. Mit allen anderen Zutaten zum Knödelbrot geben und verrühren. 20 Minuten quellen lassen.
  2. Rapsöl in einer Pfanne erhitzen. Aus der Masse kleine Knödel formen (geht am besten mit angefeuchteten Händen) und diese flach drücken. Pressknödel in der Pfanne von beiden Seiten ausbacken.
  3. Mit Gemüsebrühe und Kräutern servieren.

* Die Menge hängt von der Trockenheit des Knödelbrotes ab. Am besten zuerst etwas weniger nehmen und sich an die richtige Konsistenz herantasten.

Erbseneintopf mit Gemüse

Heute gab es was deftiges… Erbseneintopf. Sieht nicht so spektakulär aus, schmeckt aber gut und umami.

erbseneintopf

  • 200 g Erbsen, getrocknet, mehrere Stunden eingeweicht
  • 400 g Steckrübe, gewürfelt
  • 200 g Sellerie, gewürfelt
  • 3 Karotten, in dicken Scheiben
  • 1 Stange Lauch, in feinen Ringen
  • 1 Zwiebel, fein gewürfelt
  • 3 Kartoffeln, gewürfelt
  • 750 ml Wasser
  • 1 Lorbeerblatt
  • 3 Nelken
  • 1 TL Rauchsalz
  • Gemüsebrühpulver, Pfeffer
  • 100 g Räuchertofu, gewürfelt
  • Olivenöl
  1. Öl im (Schnellkoch-)Topf erhitzen. Zwiebel und Lauch anschwitzen. Karotten, Sellerie, Steckrübe und Kartoffeln nach und nach zugeben und anschwitzen. Erbsen sowie das mit Nelken gespickte Lorbeerblatt hineingeben und mit Wasser auffüllen, zum Kochen bringen und weich köcheln. Das dauert im Schnellkochtopf Stufe 2 ca. 40 Minuten.
  2. Räuchertofuwürfel in Olivenöl knusprig braten. Kräftig salzen und pfeffern.
  3. Lorbeerblatt entfernen, mit Rauchsalz würzen und mit Gemüsebrühpulver und Pfeffer abschmecken. Mit Tofuwürfeln garnieren.

Mac & Japaneese

Das heutige „Mac & Cheese“ Rezept ist japanisch inspiriert, mit Seidentofu, Miso und Tamari.

Mac & Japaneese

Zutaten:

  • 300 g Nudeln (z. B. Vollkorn-Spirelli)

Für die „Käse“-Sauce:

  • 70 g Paranüsse
  • 400 g Seidentofu
  • 100 ml Wasser
  • 1 EL helles Miso (Shiro Miso)
  • 1 TL Senf
  • Saft 1/2 Zitrone
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 EL Bragg’s Liquid Aminos (alt. Tamari-Sauce)
  • Salz, Pfeffer
  • etwas Chili

Für das Topping:

  • 1 EL Hefeflocken
  • 1 EL Sesamsamen

Und so wird’s gemacht:

  1. Nudeln nach Packungsanweisung al dente kochen.
  2. Paranüsse im Mixer mahlen, die anderen Zutaten zufügen und zu einer Creme mixen. Hefeflocken und Sesamsamen in einem Kompaktzerkleinerer mixen.
  3. Creme unter die Nudeln mischen, in Auflaufform verteilen. Mit Hefe-Sesam-Topping bestreuen. Bei 180 °C (Umluft) 20 Minuten backen.

Bollywood Lasagne mit Kichererbsenhack

Mailand trifft Mumbai – Lasagne mal anders:

Bollywood LasangeZutaten:

  • 250 g braune Kichererbsen, gekocht
  • 6 Tomaten, gewürfelt
  • 1 Bund Mangold, Stiele klein, Blätter grob geschnitten
  • 200 g Naturtofu, zerbröselt
  • 1 Zwiebel, fein gewürfelt
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 2 TL Kurkuma
  • 3 1/2 TL Garam Masala
  • 1 TL Chilipulver
  • 1 Messerspitze Asafoetida
  • 3 TL Kreuzkümmelsamen
  • 7 EL Öl
  • 4 EL Mehl
  • 400 ml Hafermilch
  • 9 Lasagneplatten
  • Salz

So haben wir es gemacht:

  1. 1 EL Öl in einem Topf erhitzen, 1 TL Kreuzkümmel kurz rösten, Zwiebel und Mangoldstiele zugeben und 1 Minute anschwitzen. Knoblauch zugeben und 1 Minute mit anschwitzen. Mangoldblätter zugeben, Hitze reduzieren und zugedeckt in 15 Minuten weich garen. Mit 1 TL Garam Masala und Salz würzen.
  2. In einer großen Pfanne 2 EL Öl erhitzen und 2 TL Kreuzkümmel anrösten. Asafoetida, Chilipulver und Kichererbsen 1 Minute anbraten, dabei die Kichererbsen z.B. mit einer Gabel grob zerdrücken. Kurkuma zugeben und eine Minute mitbraten. Tomaten zugeben und 10 Minuten unter Rühren kochen. Mit 2 TL Garam Masala würzen und mit Salz abschmecken.
  3. In einem Topf 4 EL Öl erhitzen, Mehl unter Rühren zugeben, kurz anschwitzen. Nach und nach die Hafermilch zugeben und unter Rühren erhitzen. Mit 0,5 TL Garam Masala, einer Messerspitze Chili und einer Prise Salz würzen.
  4. In einer Auflaufform 1/4 der Bechamelsoße verteilen. 3 Lasagneplatten darauf legen, die Hälfte des Mangold und die Hälfte der Kichererbsen darauf verteilen. Die Häfte des Tofu darauf verteilen. Dann wieder Lasagneplatten, Mangold, Kichererbsen, Lasagneplatten. Darauf den restlichen Tofu verteilen und mit Bechamel übergießen. Die Lasagne 25 Minuten bei 200° backen.

Mac & ‚Cheese‘ à la Vegetarian Librarian

Auf der Suche nach neuen „Mac&“-Rezepten bin ich bei dem Video  von The Vegetarian Librarian hängen geblieben 😀 Und das Rezept hab ich auch ausprobiert.

Mac and cheese

Zutaten:

  • 500 g Pasta (z.B. Dinkel-Vollkorn-Fussili)
  • 1 Cup Hefeflocken
  • 1 Cup Haferdrink
  • 2/3 Cup Wasser
  • 1/2 Cup Rapsöl
  • 200 g Naturtofu
  • 1/3 Cup Bragg’s Liquid Aminos (oder Tamari)
  • 1 1/2 TL Paprika süß
  • 1 EL mittelscharfer Senf
  • 2 Knoblauchzehen.

Und so geht’s:

  1. Nudeln al dente kochen. Backofen auf 180 °C vorheizen.
  2. Die anderen Zutaten mixen.
  3. Nudeln mit Sauce vermengen, 20 Minuten backen.