Veganes Vollkorn-Kürbis-Joghurt-Sauerteig-Brot

Ein Kürbis-Joghurt-Brot gab es schon mal auf diesem Blog. Jetzt habe ich das Rezept nochmal überarbeitet. Das Brot kommt jetzt ohne Hefe und mit 100% Vollkornmehl aus. Außerdem hat es eine Kürbiskernkruste und schmeckt noch besser.

Vollkkorn-Kürbis-Joghurt-Brot

Zutaten:

  • 500 g Roggenvollkornmehl (Roggen frisch gemahlen)
  • 3 EL Anstellgut (Sauerteig)
  • 200 g Dinkelvollkornmehl (Dinkel frisch gemahlen)
  • 250 g Kürbisfleisch (Hokkaido), fein geraspelt
  • 200 g Soja-Joghurt (ungesüßt)
  • 50 g Kürbiskerne
  • 2 TL Salz

zusätzlich: Kürbiskerne, etwas Mehl und Margarine für die Form

Und so wird’s gemacht:

  1. Am Vorabend 300 g Roggenmehl mit 300 ml Wasser und Anstellgut verrühren und zugedeckt bei Zimmertemperatur stehen lassen.
  2. Am Backtag 3 EL Anstellgut abnehmen und für das nächste Sauerteigbrot aufheben. Die anderen Zutaten und 100 ml Wasser zum Sauerteig geben und kräftig verrühren.  1/2 Stunde zugedeckt ruhen lassen. Den Teig dann in eine gefettete und mit Kürbiskernen ausgestreute (und evtl. zur Sicherheit bemehlte) Brotform (30 cm) geben, mit nasser Hand glattstreichen, mit Kürbiskernen bestreuen und zugedeckt (Alufolie) gehen lassen bis sich das Volumen deutlich vergrößert hat.
  3. Backofen auf 250 °C vorheizen und ein feuerfestes Gefäß oder die Fettpfanne mit Wasser in den Garraum stellen. Brot 15 Minuten bei 250 °C backen, dann Temperatur zurücknehmen und 30 Minuten bei 180 °C backen. Brot vorsichtig aus der Form lösen und noch 10 Minuten backen.
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Kürbis-Karotten-Ingwer-Kokos-Linsen-Süppchen

Mit dem Titel dürften die wichtigsten Zutaten schon klar sein…

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  • 1/2 großer Hokkaido-Kürbis (oder 1 kleiner), grob gewürfelt
  • 4-6 Karotten, in dicke Scheiben geschnitten
  • 1 Zwiebel, gewürfelt
  • 1 walnussgroßes Stück Ingwer, geschält und gewürfelt
  • 600 ml Gemüsebrühe
  • 1/2 Cup rote Linsen
  • 500 ml Kokosmilch
  • Rapsöl
  • Sojasauce
  • Salz, Pfeffer
  • Chilipulver
  1. Gemüse  und Ingwer in Rapsöl anschwitzen, mit Gemüsebrühe aufgießen und Linsen zugeben. Kochen lassen, bis das Gemüse weich ist.
  2. Alles mit dem Pürierstab pürieren, Kokosmilch zugeben, erwärmen und abschmecken.

Curry-Knoblauch-Ofen-Kürbisspalten

Und mal wieder viele Gewürze:

KürbisspaltenZutaten:

  • 1 Hokkaido-Kürbis
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • Olivenöl
  • 2 TL Koriandersamen
  • 1 TL Kreuzkümmelsamen
  • 1 TL Bockshornkleesamen, gemahlen
  • 1 Blatt Macis
  • 4 Pfefferkörner
  • 1 Messerpitze Zimt
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 Prise Chilipulver
  • 1/2 TL Fenchel
  • 1/4 TL Senfsamen
  • Salz

Ofen-Kürbis

Kürbis in Spalten schneiden. Gewürze mörsern. Öl, Knoblauch und Gewürze miteinander vermengen, bei 200 °C auf dem Backblech 15-20 Minuten backen.

Beetroot Massacre Curry (Rote-Beete-Curry)

Als Folge des Wintereinbruchs mussten die Beete noch schnell leer geräumt werden. Rote Beete mögen es nämlich nicht so kalt, und ich auch nicht. Deshalb wurden sie gleich zu einem Curry verarbeitet, das von innen wärmt: Ein Rote-Beete-Curry.

(c) beetrootmassacre.wordpress.com

Zutaten:

  • 1 kleiner Kürbis (ca. 300 g Fruchtfleisch), geschält und gewürfelt
  • 3-5 rote und/oder rosa Beete, gewürfelt, inkl. Blätter, in Streifen geschnitten
  • 250 g braune Kichererbsen, gekocht
  • 1 milde rote Chilischote
  • 1 Zwiebel, gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, gewüfelt
  • 1 walnussgroßes Stück Ingwer, geschält und klein geschnitten
  • 200 ml Hafersahne oder 250 ml Kokosmilch
  • ca. 150 ml Gemüsebrühe
  • Rapsöl
  • 1 TL Kreuzkümmelsamen
  • 1 TL braune Senfkörner
  • 1 TL Bockshornkleesamen
  • 1 Msp. Asafoetida
  • 1 EL Kurkuma
  • 1 TL Garam Masala
  • 125 g Reis (z.B. Vollkorn-Basmati oder Hom Mali)
  • Salz, Pfeffer

Und so geht’s:

  1. Reis nach Packungsanleitung kochen.
  2. Kreuzkümmel, Senfkörner und Bockshornklee in Rapsöl 1 Minute anrösten. Dann Zwiebel, Knoblauch und Ingwer zugeben und mit braten. Kürbis, Beetewürfel und -blätter, Chilischote, Asafoetida und Kurkuma dazu und kurz mit anschwitzen. Mit Gemüsebrühe aufgießen, Kichererbsen zufügen und köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist.
  3. Hafercuisine oder Kokosmilch und Garam Masala zugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Kürbis-Joghurt-Brot (vegan)

Kürbis-Joghurt-Brot

Zutaten:

  • 500 g Roggenvollkornmehl (Roggen gemahlen)
  • 3 EL Anstellgut (Sauerteig)
  • 100 g Dinkelvollkornmehl (Dinkel gemahlen)
  • 100 g Weizenmehl Type 812
  • 250 g Kürbisfleisch, grob geraspelt
  • 150 g Soja-Joghurt (ungesüßt)
  • 50 g Kürbiskerne
  • 10 g frische Hefe
  • 1 EL Agavendicksaft
  • 2 TL Salz

Und so wird’s gemacht:

  1. Am Vorabend 300 g Roggenmehl mit 300 ml Wasser und Anstellgut verrühren und zugedeckt bei Zimmertemperatur stehen lassen.
  2. Am Backtag 3 EL Anstellgut abnehmen und für das nächste Sauerteigbrot aufheben. Die anderen Zutaten und 100 ml Wasser zum Sauerteig geben und kräftig verrühren, der Teig ist sehr weich. 1 1/2 Stunden gehen lassen. Den Teig dann nochmal durchkneten und in eine gefettete und bemehlte Brotform geben und nochmal 1 Stunde gehen lassen.
  3. Backofen auf 250 °C vorheizen und ein feuerfestes Gefäß mit Wasser in den Garraum stellen. Brot 15 Minuten bei 250 °C backen, dann Temperatur zurücknehmen und 30 Minuten bei 190 °C backen. Brot vorsichtig aus der Form lösen und noch 10 Minuten backen.

Mediterrane Kürbissuppe

Das leckerste an einem nasskalten Herbsttag: Kürbissuppe – hier mit mediterranen Kräutern.

Kürbissuppe

Zutaten:

  • 1 kg Kürbisfleisch (z.B. Blue Hubbard), gewürfelt
  • 1-2 Zwiebeln, fein gewürfelt
  • 3 Knoblauchzehen, gewürfelt
  • Olivenöl
  • 700 ml Gemüsebrühe (Wasser & Gemüsebrühpulver)
  • 3 Zweige Rosmarin
  • 5 Zweige Tymian
  • 1 Zweig Strauchbasilikum
  • Pfeffer
  • 1 Schuß Balsamico-Essig
  • Balamico-Creme zur Deko
  • 1/2 Baguette, in Würfel geschnitten
  • 4 Salbeiblätter

Und so geht’s:

  1. Zwiebel und Kürbis in Olivenöl anschwitzen, Knoblauch zugeben. Mit Gemüsebrühe und etwas Essig aufgießen. Pfeffern und Kräuterzweige hineingeben und kochen, bis der Kürbis weich ist.
  2. Baguettewürfel mit  Salbei in einer Pfanne rösten.
  3. Kräuterzweige wieder aus der Suppe fischen und pürrieren. Mit Croutons und Balsamicocreme servieren.

Oranges Curry mit lila Reis

Heute wollten wir ein Curry mit Mango ausprobieren. Das Ergebnis war so überwältigend, dass das Rezept hier erscheinen musste.

Oranges Curry

Zutaten für 2 Portionen:

  • 125 g schwarzen Wildreis aus Malaysia (Bajong, wird beim Kochen etwas lila)
  • 1/2 Hokkaido-Kürbis, entkernt, mundgerecht gewürfelt
  • 60 g Sellerie, klein gewürfelt
  • 1 Karotte, fein gewürfelt
  • 1 Karotte, mundgerecht gewürfelt
  • 1 Zwiebel, fein gewürfelt
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • walnußgroßes Stück Ingwer, gehackt
  • 1/2 scharfe Chilischote, gehackt
  • 400 g Tomaten, gewürfelt
  • 80 g rote Linsen
  • 2 TL Bockshornkleesamen
  • 2 TL braune Senfsamen
  • 2 TL Kreuzkümmelsamen
  • 2 TL Koriandersamen, gemahlen
  • 1/2 TL Fenchelsamen
  • 1 EL Kurkuma
  • 250 ml Kokosmilch
  • 1 reife Mango, geschält und gewürfelt
  • Salz, Pfeffer

Und so haben wir es gemacht:

  1. Reis nach Packungsanweisung kochen.
  2. 3 EL Öl in einem Topf erhitzen, darin Bockshornklee-, Senf- und Kreuzkümmelsamen 2 Minuten rösten. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer zugeben und 1 Minute anschwitzen. Anschließend Koriander, Fenchel und Kurkuma zugeben und kurz anschwitzen. Die Tomaten in den Topf geben und zum Kochen bringen.
  3. Den Kürbis, die Karotte und etwas Wasser in den Topf geben, umrühren und zugedeckt bei mittlerer Hitze 5 Minuten garen. Die Linsen einrühren und zugedeckt garen bis das Gemüse weich ist. Dabei gelegentlich umrühren und ggf. wenn nötig Wasser zugeben damit nichts anbrennt.
  4. Mit Kokosmilch ablöschen, wieder erhitzen, dann die Mango zugeben und 1 Minute warm werden lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Mac & Kürbeese

Mittwoch = Nudeltag. Die Inspiration für dieses Rezept fand ich hier.

Mac & Kürbeese

Zutaten:

  • ca. 300 g Hokkaido-Kürbis (entkernt, gewürfelt), ca. 1/3 Hokkaido
  • 50 g Cashew-Bruch
  • 200 ml Sojadrink
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1/4 TL Paprika süß
  • 1/4 TL Senf mittelscharf
  • 1/4 TL Kurkuma
  • 1 TL Salz
  • 1 Zweig Strauchbasilikum (Blätter abgezupft)
  • 3 Zweige Zitronenthymian (Blätter abgezupft)
  • 3 TL Hefeflocken
  • 250 g Pasta (z. B. Dinkelmuscheln)
  • 2 EL Semmelbrösel
  • 1/4 TL Paprika süß

Kürbeese

Und so wird’s gemacht:

  1. Kürbiswürfel im Schnellkochtopf 4 Minuten (Stufe 1) dämpfen, bis er weich ist. Abkühlen lassen.
  2. Cashews im Mixer mahlen, Sojamilch, Zitronensaft, Gewürze, Hefe, Knoblauch und Kräuter mixen, dann Kürbis zugeben, zu einer Paste pürrieren.
  3. Nudeln nach Packungsanweisung kochen, mit Kürbiscreme vermengen, in Auflaufform geben. Mit Semmelbrösel und Paprikapulver vestreuen. Bei 180°C 15 Minuten backen.

Hubbard(?)-Kürbis und Kuchen

Dieses Frühjahr hatte ich versucht einen Kürbis auf den Kompost zu Pflanzen. Das Pflänzchen ging aber ein. Ok, dann ein Zucchini-Pflänzchen, das lebte auch nicht lange. Ok, dann nicht, dachte ich mir. Doch dann wuchsen drei Kürbispflanzen. Wahrscheinlich aus Samen, von einem Kürbis den ich ein paar Wochen zuvor gekauft hatte und die Samen kompostiert hatte. Wahrscheinlich handelte es sich um einen „Blue Hubbard“:

Und daraus wurde u.a. ein Kürbiskuchen, nach einen Rezept von Susanne (Pustekuchen):

Zutaten:

  • 750 g Kürbis (entkernt und geschält)
  • 250 g Dinkelvollkornmehl
  • 2 TL Backpulver
  • 100 g braunen Zucker
  • 250 g Sprudelwasser
  • 50 ml Öl
  • 1 TL Zimt

Und so ging’s:

  1. Kürbis würfeln, im Schnellkochtopf im Dämpfeinsatz ca. 5 Minuten (Stufe 1) garen. Kürbis etwas abkühlen lassen, mit Kartoffelstampfer zu Mus verarbeiten. Ergab interessanter Weise 580 g…
  2. Alle Zutaten zu einem Teig verrühren, in eine gefettete 26er Springform geben.
  3. Ca. 40 Minuten bei 180 °C backen.
  4. Vor dem servieren mit Puderzucker bestäuben.

Hokkaido-Curry mit schwarzem Wildreis

Hier das erste Rezept auf dem Blog: Ein malaysisch-inspiriertes Kürbis-Curry mit schwarzem Reis, der nach dem Kochen etwas lila aussah. Wir essen gerne bunt 😉

 

Zutaten:

  • 1 kleiner Hokkaido-Kürbis (ca. 500 g)
  • 300 g Karotten
  • 150 g grüne Bohnen
  • 8 Mangoldblätter mit Stielen
  • 2 Winterheckzwiebeln (alternativ: Frühlingszwiebeln)
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 TL Bockshornkleesamen
  • 2 TL Kreuzkümmelsamen
  • 1/2 Chilischote (getrocknet oder frisch)
  • etwas Rapsöl
  • 2 TL Koriandersamen
  • 2 Gewürznelken
  • 1 walnussgroßes Stück frischen Ingwer
  • 1/2 Zitrone, Saft davon
  • 1 EL Kurkuma
  • 400 ml Kokosmilch
  • Salz, Pfeffer
  • 125 g schwarzer Wildreis (aus dem Fairen Laden)

Und so geht’s:

  1. Gemüse waschen, in mundgerechte Stücke schneiden. Mangoldstiele klein schneiden, Zwiebeln, Ingwer und Knoblauch würfeln. Koriandersamen und Gewürznelken mörsern.
  2. Reis in der Zwischenzeit nach Packungsanweisung kochen.
  3. Rapsöl in einem Topf erhitzen, Bockshornklee- und Kreuzkümmelsamen und klein geschnittene Chili ca. 2 Minuten lang anbraten. Dann Zwiebelwürfel, Ingwer, Mangoldstiele und Koriander- und Nelkenpulver hinzufügen und ca. 3 Minuten braten.
  4. Zuerst Kürbiswürfel hinzu geben, umrühren, dann Karottenstücke dazu, dann die Bohnen, Winterheckzwiebeln und Knoblauch, alles 1 Minute unter Rühren braten. Mit 100 ml Wasser ablöschen und 10 Minuten köcheln (mit Deckel), bis das Gemüse „al dente“ ist.
  5. Zitronensaft, Kurkuma und Kokosmilch hinzufügen, erhitzen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  6. Mit dem Reis servieren.