Veganer Apfelkuchen mit Kokosguss „Die Äpfel müssen weg!“

Ich liebe Äpfel. Der Garten meiner Großeltern war voller Apfelbäume, die noch der Urgroßvater gepflanzt und veredelt hatte. Die Früchte schmeckten unbeschreiblich, jede Sorte hatte ein anderes Aroma, und keines, das mit den Äpfeln im Supermarkt zu vergleichen war. Da diese vielen Apfelbäume auch viele Äpfel produzierten, zumindest in fast jedem Jahr, gab es zu Hause oft Gerichte mit Apfel: Apfelmus, Apfelkücherl, Apfelkuchen. Oder Apfel einfach roh. Mittlerweile esse ich bis auf den Stiel alles, als Kind mussten meine Eltern ihn noch schön vierteln, schälen und das Kernhaus entfernen. Ich erinnere mich, wie ich diese Prozedur gespannt und ungeduldig verfolgt habe. Ein besonderes Highlight: Der kleine Stiel wurde beim aufschneiden halbiert. Tja, als Kind hat man wohl Achtsamkeit einfach drauf…

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Bloggeburtstag und Vegan MoFo

Dieses Jahr habe ich dran gedacht, nicht so wie letztes. Der Blog wird jetzt 2 Jahre alt. Und ich lebe seit ca. 3 Jahren vegan. Bei der Umstellung stellten sich mir 2 Fragen: „Was kann ich jetzt grillen?“ (Die Frage wurde in meinem Blog mittlerweile schon recht ausführlich beantwortet.) Und: „Ein Leben ohne Käsekuchen?“ Diese Frage konnte ich durch den Blog der Heldin beantworten. Mein erster Favorit war dieser hier.

Und was macht man an so einem Festtag? Käsekuchen essen. Und zwar den besten veganen, den ich bisher hatte. Das Rezept ist auch von der (meiner) Heldin, allerdings mit Brombeeren anstelle von Johannisbeeren. Genial!

Käsekuchen mit Brombeeren

Außerdem werde ich dieses Jahr das erste mal am Vegan MoFo teilnehmen. Das hatte ich letztes Jahr verpasst. Ich hab mir auch ein Motto vorgenommen: Fast jeden Tag was gesundes zu Essen posten und regelmäßig Sport / Bewegungn machen. Los geht’s im September.

veganmofo2014

Schwarze-Johannisbeer-Muffins

Johannisbeer-Muffins

Für 12 Muffins:

  • 250 g Weizenmehl Type 812
  • 50 g Dinkel, fein gemahlen (oder Vollkornmehl)
  • 150 g Vanillezucker (selbst hergestellt aus hellem Rohrohrzucker und Vanilleschoten)
  • 3 TL gestr. Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 150 ml (Raps-)Öl
  • 250 ml Pflanzenmilch (z.B. Soja-Reis)
  • 110 g schwarze Johannisbeeren
  1. Die trockenen Zutaten verrühren, Öl und Pflanzenmilch zugeben und rühren, bis der Teig klümpchenfrei ist. Schließlich die Johannisbeeren unterheben.
  2. Teig in mit Papierförmchen ausgelegte Muffinform verteilen und 25 Minuten bei 180°C backen (Stäbchenprobe).

Marmorkuchen

Das Rezept für den Marmorkuchen habe ich bei Carola entdeckt. Der Clou an ihrem Rezept ist eigentlich, dass es ohne speziell vegane Zutaten (wie Pflanzenmilch) auskommt. Dennoch konnte ich mich natürlich nicht ganz ans Rezept halten und musste „besondere“ Zutaten einschleusen, und es mir noch ein bisschen einfach machen, deshalb hier meine Version:

Marmorkuchen

Zutaten für eine kleine Gugelhupfform:

  • 120 g Vanillezucker (selbst gemacht aus hellem Rohrohrzucker und ausgeleerten Vanilleschoten)
  • 225 g Mehl (Weizenmehl Type 812)
  • 1 3/4 gestrichene TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 65 g Rapskernöl mit Butteraroma (Bioladen)
  • ca. 175 ml Hafermilch (alternativ: Wasser)
  • 3 EL Kakao
  1. Zucker, Mehl, 1 1/2 TL Backpulver und Salz miteinander verrühren. Öl und 150 ml Pflanzenmilch zugeben und mit einem Löffel zu einem glatten Teig verrühren. Die Hälfte des Teiges in eine gefettete (Kokosöl) und gemehlte Gugelhupfform geben.
  2. Kakao, das restliche Backpulver und die übrige Pflanzenmilch zum übrigen Teig geben und verrühren. Dann den Schokoteig auf den hellen Teig in die Form füllen und mit einer Gabel marmorieren.
  3. Im auf 180 °C vorgeheizten Backofen 45-50 Minuten backen.

Kokos-Schoko-Käsekuchen reloaded – Vegan Kaffeeklatsch

In Ermangelung von Zutaten habe ich dieses Rezept überarbeitet und vereinfacht, und es schmeckte nicht minder lecker. Besonders praktisch ist, dass die Joghurtmasse jetzt ohne Alsan auskommt. Die Konsistenz war perfekt, und genau das richtige für einen Cheese-Cake-Addict wie mich. Deshalb reiche ich dieses Rezept bei meiner „Selbsthilfegruppe“ ein: Vegan Kaffeeklatsch.

Schoko-Kokos-Käse-Kuchen Version 2

Zutaten für eine 20-cm-Springform:

Für den Schokoboden:

  • 150 g Weizenmehl (812er)
  • 120 g Mascobado-Zucker (brauner Zucker)
  • 2 EL getrocknetes Haselnussokara (von der Milchherstellung, alternativ gemahlene Haselnüsse)
  • 25 g Kakao
  • 2,5 gestrichene TL Backpulver
  • 3 EL Rapsöl
  • ca. 180 ml Pflanzenmilch (z.B. Soja-Reis….)

Für die „Käse“-Masse:

  • 500 g Soja-Joghurt natur
  • 110 g Vanillezucker (selbst gemacht)
  • Schale 1/2 Zitrone
  • 1 Prise Salz
  • 35 g Kartoffelmehl
  • 20 g Kokosflocken (nach Belieben auch mehr…)

Außerdem:

  • etwas Alsan und Nussokara (oder Mehl) für die Form
  1. Zutaten für den Schokoboden (mit einem Löffel) verrühren und in die gefettete und gemehlte Springform füllen. Zutaten für die Käsemasse verrühren (Schneebesen) und auf die Schokomasse geben.
  2. Bei 160 °C 1 Stunde backen. Am besten über Nacht auskühlen lassen (Kühlschrank).

Vegan Kaffeeklatsch #1 – Kokos-Schoko-Käsekuchen

Eine neue Aktion von Baking the Law & Let them eat Cupcakes! Veganer Kaffeeklatsch: Ein Blick auf die Kaffeetafeln der veganen Nation. Da mache ich doch gleich mit und bin gespannt auf die Bäckerei der anderen. Gesammelt werden die Beiträge von Miss Bake-a-lot. Präsentiert wird das Ergebnis dann hier.

Vegan Kaffeeklatsch

Bei mir gab es mal wieder den Kokos-Schoko-Käsekuchen ursprünglich nach einem Rezept von Veganpassion. Natürlich konnte ich mich nicht an das Rezept halten, deshalb folgt mein Rezept:

Kokos-Schoko-Käsekuchen

Für den Schokoboden:

  • 150 g Weizenmehl Type 812
  • 3 EL Kakao
  • 70 g Vanillezucker (selbst gemacht)*
  • 1/2 TL Natron
  • 30 ml Rapsöl
  • 60 g Apfelmark
  • ca. 130 ml Sprudelwasser
  • 1 EL Apfelessig

Alle Zutaten verrühren, evtl. noch etwas Sprudel zugeben. In eine gefettete und gemehlte 20-cm-Springform geben.

Für die Käsemasse:

  • 500 g Soja-Joghurt natur
  • 120 g Alsan
  • 110 g Vanillezucker (selbst gemacht)*
  • 1 TL Zitronenschale
  • 1 Prise Salz
  • 60 g Kokosflocken
  • 35 g Maisstärke

Backofen auf 160 °C vorheizen, Alsan darin schmelzen. Alle Zutaten glattrühren. Käsemasse auf den Schokoteig geben und 1 Stunde backen. Kuchen vor dem anschneiden gut auskühlen lassen.

* Selbstgemachter Vanillezucker: Augekratzte Vanilleschoten stecke ich immer in mein Vorratsglas mit hellem Zucker, das ist dann mein „Vanillezucker“. Wenn ihr so einen nicht habt, würde ich normalen Zucker und das Mark 1/4 – 1/3 Vanilleschote nehmen.

Apfelkuchen, sehr fein

Eine Kindheitserinnerung – in veganer und margarinefreier Form:

Apfelkuchen, sehr feinZutaten:

  • 200 g Weizenmehl Type 812
  • 50 g Mandeln, ungeschält, fein gemahlen
  • 1 TL Backpulver
  • Abrieb einer halben Zitrone
  • 120 g Vanillezucker (mache ich selbst, einfach „leere“ Vanilleschoten in hellem Zucker aufbewahren)
  • 60 ml Rapsöl
  • 240 ml Sprudelwasser
  • 3 säuerliche Äpfel
  • 2 EL Apfelgelee

Und so wird’s gamacht:

  1. Mehl, Mandeln, Backpulver, Zucker und Zitronenschale vermischen, mit Öl und Wasser verrühren, bis keine Klumpen mehr drin sind.
  2. Teig in eine gefettete und gemehlte Springform (26 cm) geben.
  3. Äpfel vierteln (bei großen achteln), schälen, vom Kerngehäuse befreien und längs Kerben hineinritzen. Apfelspalten mit den Kerben nach oben auf den Teig setzen.
  4. Bei 180 °C 45 Minuten backen. Den noch heißen Kuchen mit Apfelgelee glasieren.

Schoko-Rosenkuchen

Schokolade + Kuchen = 🙂
Die Idee kommt von hier.

Rosenkuchen

Zutaten:

  • Hälfte dieses Hefeteigs (aus 250 g Mehl)
  • etwas Mehl
  • 50 g Alsan
  • 30 g Puderzucker
  • 100 g bittere (Block-)Schokolade
  • 50 ml Haferdrink
  • 2 EL Kakao
  • 50 g gehackte Walnüsse
  • etwas Alsan für die Form

Schoko-Rosenkuchen

Und so geht’s:

  1. Puderzucker und Alsan unter ständigem Rühren in einem kleinen Topf schmelzen lassen. Dann Schokolade dazu, auch schmelzen lassen. Haferdrink und Kakao-Pulver einrühren. Etwas abkühlen lassen.
  2. Hefeteig (etwas gegangen) rechteckig ca. 5 mm dick auf mit Mehl bestäubter Arbeitsfläche ausrollen. Mit Schokomasse bestreichen, Nüsse darüber verteilen. Von der langen Seite des Rechtecks her aufrollen und in 3-cm-dicke Scheiben schneiden. Diese Scheiben mit der Schnittfläche nach unten in eine gefettete 20-cm-Springform setzen, etwas flach drücken und ca. 30 Minuten gehen lassen.
  3. Ca. 25-30 Minuten bei 180°C backen.

Stachelbeer-Kakao-Muffins

Zugegeben, Stachelbeerzeit ist (leider) vorbei, aber ich hatte zum Glück noch ein paar im Gefrierfach…

Stachelbeer-Kakao-Muffins

Zutaten:

  • 280 g Dinkelvollkornmehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1 TL Natron
  • etwas Salz
  • 1/2 TL Zimt
  • 2 EL Kakao
  • 3/4 Cup Apfelsaft
  • 1/2 Cup Apfelmark
  • 1/2 Cup Ahornsirup
  • 1/2 Cup Rapsöl
  • Schale von einer halben Zitrone
  • 1 TL Apfelessig
  • ca. 250 g Stachelbeeren, gefroren

Stachelbeer-Muffin

Und so geht’s:

  1. Trockene und feuchte Zutaten (außer Stachelbeeren) seperat verrühren, dann feuchte Zutaten zu den trockenen geben, verrühren. Schließlich noch die Beeren unterheben (nicht aufgetaut).
  2. In Muffinförmchen verteilen und 30 Minuten bei 180 °C backen. Evtl. vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

Das Rezept ergab 12 Muffins und noch eine kleine Auflaufform voll, wären wohl so ca. 16 Muffins.

Hubbard(?)-Kürbis und Kuchen

Dieses Frühjahr hatte ich versucht einen Kürbis auf den Kompost zu Pflanzen. Das Pflänzchen ging aber ein. Ok, dann ein Zucchini-Pflänzchen, das lebte auch nicht lange. Ok, dann nicht, dachte ich mir. Doch dann wuchsen drei Kürbispflanzen. Wahrscheinlich aus Samen, von einem Kürbis den ich ein paar Wochen zuvor gekauft hatte und die Samen kompostiert hatte. Wahrscheinlich handelte es sich um einen „Blue Hubbard“:

Und daraus wurde u.a. ein Kürbiskuchen, nach einen Rezept von Susanne (Pustekuchen):

Zutaten:

  • 750 g Kürbis (entkernt und geschält)
  • 250 g Dinkelvollkornmehl
  • 2 TL Backpulver
  • 100 g braunen Zucker
  • 250 g Sprudelwasser
  • 50 ml Öl
  • 1 TL Zimt

Und so ging’s:

  1. Kürbis würfeln, im Schnellkochtopf im Dämpfeinsatz ca. 5 Minuten (Stufe 1) garen. Kürbis etwas abkühlen lassen, mit Kartoffelstampfer zu Mus verarbeiten. Ergab interessanter Weise 580 g…
  2. Alle Zutaten zu einem Teig verrühren, in eine gefettete 26er Springform geben.
  3. Ca. 40 Minuten bei 180 °C backen.
  4. Vor dem servieren mit Puderzucker bestäuben.