Veganer Apfelkuchen mit Kokosguss „Die Äpfel müssen weg!“

Ich liebe Äpfel. Der Garten meiner Großeltern war voller Apfelbäume, die noch der Urgroßvater gepflanzt und veredelt hatte. Die Früchte schmeckten unbeschreiblich, jede Sorte hatte ein anderes Aroma, und keines, das mit den Äpfeln im Supermarkt zu vergleichen war. Da diese vielen Apfelbäume auch viele Äpfel produzierten, zumindest in fast jedem Jahr, gab es zu Hause oft Gerichte mit Apfel: Apfelmus, Apfelkücherl, Apfelkuchen. Oder Apfel einfach roh. Mittlerweile esse ich bis auf den Stiel alles, als Kind mussten meine Eltern ihn noch schön vierteln, schälen und das Kernhaus entfernen. Ich erinnere mich, wie ich diese Prozedur gespannt und ungeduldig verfolgt habe. Ein besonderes Highlight: Der kleine Stiel wurde beim aufschneiden halbiert. Tja, als Kind hat man wohl Achtsamkeit einfach drauf…

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Beetroot Massacre Soup

Wenn man sich das Schneidebrett (s. u.) ansieht, kann man gar nicht glauben, dass das Rezept vegan ist… Und man kommt sich dabei ein bisschen vor wie Lady Macbeth.

Beetroot Massacre Soup

  • 2 Rote Beete, gewürfelt 2 cm
  • 1 Zwiebel, fein gewürfelt
  • 2 TL Koriandersamen
  • 1 TL Kreuzkümmelsamen
  • 1 Blättchen Muskatblüte
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • 400 ml Kokosmilch
  • 2 Winterheckezwiebeln oder Frühlingszwiebeln, in Ringe geschnitten
  • 1 Handvoll Kokoschips, geröstet
  • 250 g gekochte (braune) Kichererbsen
  • Salz, Pfeffer, Chilipulver
  1. Koriander, Kreuzkümmel und Muskatblüte mörsern. Rote Beete und Zwiebel im Topf bei mittlerer Hitze anbraten. Gewürze zugeben, kurz mitbraten. Mit Gemüsebrühe ablöschen. Zugedeckt kochen bis die Rote Beete weich ist.
  2. Die Hälfte der Rote Beete Würfel herausnehmen und beiseite stellen. Die andere Hälfte im Topf pürieren. Kokosmilch, Rote Beete Würfel und Kichererbsen dazugeben und erhitzen. Mit Salz, Pfeffer, Chilipulver abschmecken. Mit Kokoschips und Zwiebeln garnieren.

Beetroot Massacre

Kokos-Schoko-Käsekuchen reloaded – Vegan Kaffeeklatsch

In Ermangelung von Zutaten habe ich dieses Rezept überarbeitet und vereinfacht, und es schmeckte nicht minder lecker. Besonders praktisch ist, dass die Joghurtmasse jetzt ohne Alsan auskommt. Die Konsistenz war perfekt, und genau das richtige für einen Cheese-Cake-Addict wie mich. Deshalb reiche ich dieses Rezept bei meiner „Selbsthilfegruppe“ ein: Vegan Kaffeeklatsch.

Schoko-Kokos-Käse-Kuchen Version 2

Zutaten für eine 20-cm-Springform:

Für den Schokoboden:

  • 150 g Weizenmehl (812er)
  • 120 g Mascobado-Zucker (brauner Zucker)
  • 2 EL getrocknetes Haselnussokara (von der Milchherstellung, alternativ gemahlene Haselnüsse)
  • 25 g Kakao
  • 2,5 gestrichene TL Backpulver
  • 3 EL Rapsöl
  • ca. 180 ml Pflanzenmilch (z.B. Soja-Reis….)

Für die „Käse“-Masse:

  • 500 g Soja-Joghurt natur
  • 110 g Vanillezucker (selbst gemacht)
  • Schale 1/2 Zitrone
  • 1 Prise Salz
  • 35 g Kartoffelmehl
  • 20 g Kokosflocken (nach Belieben auch mehr…)

Außerdem:

  • etwas Alsan und Nussokara (oder Mehl) für die Form
  1. Zutaten für den Schokoboden (mit einem Löffel) verrühren und in die gefettete und gemehlte Springform füllen. Zutaten für die Käsemasse verrühren (Schneebesen) und auf die Schokomasse geben.
  2. Bei 160 °C 1 Stunde backen. Am besten über Nacht auskühlen lassen (Kühlschrank).

Sesam-Kokos-Sellerie-Sticks auf Thai-Gemüse und Hirse a.k.a. Sellerieschnitzel deluxe

Kokos-Sellerie-Sticks

Zutaten:

  • 250 g Knollensellerie
  • 40 g Sesamsamen, im Blitzhacker geschrotet
  • 40 g Kokosflocken
  • 3–4 EL Mehl
  • 1 TL grünes Currypulver
  • etwas Chilipulver
  • Salz, Pfeffer
  • 130 g Hirse
  • 1 TL rote Thai-Currypaste
  • eine Handvoll Spinat, grob geschnitten
  • 1-2 kleine Paprikaschoten, grob geschnitten
  • 1 Dutzend Champignons, grob geschnitten
  • Rapsöl
  1. Hirse nach Packungsanweisung zubereiten.
  2. Mehl, 125 ml Wasser, grünes Currypulver, Chilipulver, Salz und Pfeffer zu einer Art Pfannkuchenteig anrühren. Sesamschrot und Kokosflocken vermischen. Sellerie in Stifte schneiden, zuerst in den Teig geben, dann in der Sesam-Kokos-Mischung wenden. In einer Pfanne mit heißem Öl goldbraun ausbacken.
  3. Gemüse in Öl mit Currypaste in einer anderen Pfanne anbraten. Servieren.

Vegan Kaffeeklatsch #1 – Kokos-Schoko-Käsekuchen

Eine neue Aktion von Baking the Law & Let them eat Cupcakes! Veganer Kaffeeklatsch: Ein Blick auf die Kaffeetafeln der veganen Nation. Da mache ich doch gleich mit und bin gespannt auf die Bäckerei der anderen. Gesammelt werden die Beiträge von Miss Bake-a-lot. Präsentiert wird das Ergebnis dann hier.

Vegan Kaffeeklatsch

Bei mir gab es mal wieder den Kokos-Schoko-Käsekuchen ursprünglich nach einem Rezept von Veganpassion. Natürlich konnte ich mich nicht an das Rezept halten, deshalb folgt mein Rezept:

Kokos-Schoko-Käsekuchen

Für den Schokoboden:

  • 150 g Weizenmehl Type 812
  • 3 EL Kakao
  • 70 g Vanillezucker (selbst gemacht)*
  • 1/2 TL Natron
  • 30 ml Rapsöl
  • 60 g Apfelmark
  • ca. 130 ml Sprudelwasser
  • 1 EL Apfelessig

Alle Zutaten verrühren, evtl. noch etwas Sprudel zugeben. In eine gefettete und gemehlte 20-cm-Springform geben.

Für die Käsemasse:

  • 500 g Soja-Joghurt natur
  • 120 g Alsan
  • 110 g Vanillezucker (selbst gemacht)*
  • 1 TL Zitronenschale
  • 1 Prise Salz
  • 60 g Kokosflocken
  • 35 g Maisstärke

Backofen auf 160 °C vorheizen, Alsan darin schmelzen. Alle Zutaten glattrühren. Käsemasse auf den Schokoteig geben und 1 Stunde backen. Kuchen vor dem anschneiden gut auskühlen lassen.

* Selbstgemachter Vanillezucker: Augekratzte Vanilleschoten stecke ich immer in mein Vorratsglas mit hellem Zucker, das ist dann mein „Vanillezucker“. Wenn ihr so einen nicht habt, würde ich normalen Zucker und das Mark 1/4 – 1/3 Vanilleschote nehmen.