Veganer Apfelkuchen mit Kokosguss „Die Äpfel müssen weg!“

Ich liebe Äpfel. Der Garten meiner Großeltern war voller Apfelbäume, die noch der Urgroßvater gepflanzt und veredelt hatte. Die Früchte schmeckten unbeschreiblich, jede Sorte hatte ein anderes Aroma, und keines, das mit den Äpfeln im Supermarkt zu vergleichen war. Da diese vielen Apfelbäume auch viele Äpfel produzierten, zumindest in fast jedem Jahr, gab es zu Hause oft Gerichte mit Apfel: Apfelmus, Apfelkücherl, Apfelkuchen. Oder Apfel einfach roh. Mittlerweile esse ich bis auf den Stiel alles, als Kind mussten meine Eltern ihn noch schön vierteln, schälen und das Kernhaus entfernen. Ich erinnere mich, wie ich diese Prozedur gespannt und ungeduldig verfolgt habe. Ein besonderes Highlight: Der kleine Stiel wurde beim aufschneiden halbiert. Tja, als Kind hat man wohl Achtsamkeit einfach drauf…

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Sauerteig selber machen – meine 7 Lieblingsrezepte und Linktipps (Teil 3)

Nun zum dritten Teil meiner Artikelserie Rund ums Thema Sauerteig selber machen und Brot damit backen. Heute gibts meine absoluten Lieblingsrezepte und eine Linkliste zu meinen Lieblingsblogs und Quellen, bei denen man sich weiter informieren und tiefer ins Thema einsteigen kann. „Sauerteig selber machen – meine 7 Lieblingsrezepte und Linktipps (Teil 3)“ weiterlesen

Sauerteig selber machen – Meine 8 ultimativen Tipps und Tricks (Teil 2)

Heute nun, wie versprochen, der zweite, von einigen lang erwartete Teil meiner Artikelserie rund um das Thema Sauerteig. Dieses Mal geht es im Prinizp um Dinge, die ich gerne von Anfang an gewusst hätte, die mich aber nach und nach die Erfahrung (und die Recherche) gelehrt haben. Alles eingedampft in meine 8 ultimativen Sauerteig-Tipps und -Tricks. Falls Du den erste Teil noch nicht gelesen hast, findest Du ihn hier. „Sauerteig selber machen – Meine 8 ultimativen Tipps und Tricks (Teil 2)“ weiterlesen

Beetroot Massacre Sauerteig Toast- oder Sandwichbrot

An diesem Rezept habe ich eine Weile getüftelt. Mit dem Rote-Beete-Saft bekommt es eine schöne rosa Farbe, wobei man die Beete kaum raus schmeckt. Natürlich kann man den Saft auch mit Wasser ersetzen, wenn man das möchte oder keinen Beete-Saft zur Hand hat.

Beetroot Massacre Toast Anschnitt

Zutaten:

  • 300 g Dinkelsauerteig (mit frisch gemahlenem (Vollkorn-) Dinkel einstufig geführt)
  • 500 g Dinkelmehl (z.B. Type 630)
  • ca. 175 ml Rote-Beete-Saft
  • 4 EL Öl
  • 1 EL Agavendickssaft
  • 2 schwach gehäufte TL Salz
  • etwas Alsan und Mehl für die Form.
  1. Alle Zutaten zu einem geschmeidigen Teig verkneten und 30 Minuten ruhen lassen. 30-cm-Brotbackform fetten und mit Mehl bestreuen. Teig wirken und in die vorbereitete Form legen („Naht“ nach unten). Gehen lassen, bis sich der Teig deutlich vergrößert hat.
  2. Backofen auf 180 °C vorheizen, Brot mit Schwaden 40 Minuten backen. Dann das Brot aus der Form nehmen und ca. 5 Minuten fertig backen.

BM Toast

Veganes Vollkorn-Kürbis-Joghurt-Sauerteig-Brot

Ein Kürbis-Joghurt-Brot gab es schon mal auf diesem Blog. Jetzt habe ich das Rezept nochmal überarbeitet. Das Brot kommt jetzt ohne Hefe und mit 100% Vollkornmehl aus. Außerdem hat es eine Kürbiskernkruste und schmeckt noch besser.

Vollkkorn-Kürbis-Joghurt-Brot

Zutaten:

  • 500 g Roggenvollkornmehl (Roggen frisch gemahlen)
  • 3 EL Anstellgut (Sauerteig)
  • 200 g Dinkelvollkornmehl (Dinkel frisch gemahlen)
  • 250 g Kürbisfleisch (Hokkaido), fein geraspelt
  • 200 g Soja-Joghurt (ungesüßt)
  • 50 g Kürbiskerne
  • 2 TL Salz

zusätzlich: Kürbiskerne, etwas Mehl und Margarine für die Form

Und so wird’s gemacht:

  1. Am Vorabend 300 g Roggenmehl mit 300 ml Wasser und Anstellgut verrühren und zugedeckt bei Zimmertemperatur stehen lassen.
  2. Am Backtag 3 EL Anstellgut abnehmen und für das nächste Sauerteigbrot aufheben. Die anderen Zutaten und 100 ml Wasser zum Sauerteig geben und kräftig verrühren.  1/2 Stunde zugedeckt ruhen lassen. Den Teig dann in eine gefettete und mit Kürbiskernen ausgestreute (und evtl. zur Sicherheit bemehlte) Brotform (30 cm) geben, mit nasser Hand glattstreichen, mit Kürbiskernen bestreuen und zugedeckt (Alufolie) gehen lassen bis sich das Volumen deutlich vergrößert hat.
  3. Backofen auf 250 °C vorheizen und ein feuerfestes Gefäß oder die Fettpfanne mit Wasser in den Garraum stellen. Brot 15 Minuten bei 250 °C backen, dann Temperatur zurücknehmen und 30 Minuten bei 180 °C backen. Brot vorsichtig aus der Form lösen und noch 10 Minuten backen.

BBQ-Flatbreads

Auch Brot kann man Grillen. Die Idee zu diesem Rezept stammt von PPK.

BBQ-Fladen

  • 2 Cups Dinkelkörner, diese fein mahlen
  • 2 TL Glutenpulver
  • 1/2 Cup Maismehl
  • 1 Packung (9 g) Trockenhefe
  • 1 Cup lauwarmes Wasser
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 TL Salz
  • 1 EL Olivenöl für die Schüssel
  1. 1 Cup von dem Dinkelmehl aufheben, die anderen trockenen Zutaten (Dinkel-, Maismehl, Hefe, Salz, Gluten) vermischen. Mit Wasser und Olivenöl zu einem feuchten Teig verkneten. Nach und nach das restliche Dinkelmehl zugeben, bis ein fester Teig entsteht. 5 Minuten weiter kneten.In einer Schüssel mit Olivenöl eineinreiben und zugedeckt gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
  2. Teig vierteln und Fladen formen.
  3. Auf den nicht zu heißen Grill legen, schnell wenden und vom Grill nehmen. Mit Geschirrtuch warm halten.
  4. Mit Hummus, Ruccola, Tomaten, o.ä. servieren.

Sauerteig-Burger-Brötchen vom Grill

Wie man hier im Blog sehen kann, mögen wir Burger. Womit ich bisher nie so richtig zufrieden war, waren die Brötchen. Die gekauften waren auf die Dauer zu langweilig, Semmeln vom Bäcker zu fest und selbstgebackene aus dem Ofen sind auch mit Trockenhefe am Feierabend nicht so einfach und schnell zu realisieren. Nachdem ich mich in letzter Zeit wieder vermehrt meinem Sauerteig zugewandt hatte, lag die Lösung nahe: Sauerteig-Buns (in)direkt vom Grill (auf den danach die Bratlinge kommen). Die Burger Buns haben wir auf einem etwas engmaschigerem Gitter im geschlossenen Kugelgrill gebacken. Dadurch haben sie gleich ein bisschen Grillaroma und eine feine, zitronige Säure durch den Sauerteig. Das Beste: Man bereitet den Teig am Vorabend zu und kann am nächsten abend grillen.

Sauerteig Burger Buns

Zutaten für 7 Brötchen:

  • 300 g Dinkelvollkornsauerteig
  • 1 gehäufter EL brauner Zucker
  • 350 g Weizenmehl Type 812
  • 2 EL Olivenöl
  • 10 g Salz
  • 100 g lauwarmes Wasser
  1. Am Vorabend Sauerteig mit Zucker verrühren, 20 Minuten stehen lassen. Dann zusammen mit den übrigen Zutaten einen glatten Teig kneten, bis dieser leicht freucht, aber nicht mehr klebrig ist. Diesen nochmal 20 Minuten gehen lassen. Dann daraus 7 Brötchen formen (schleifen) und in eine mit Backpapier ausgelegte Auflaufform legen. Form mit Frischaltefolie abdecken und in den Kühlschrank stellen.
  2. Ca. 18-20 Stunden später die Brötchen indirekt (!) im Kugelgrill ca. 10 Minuten backen.

Bauernbrot

Mal wieder ein anderes Brot. Das Originalrezept findet sich bei Chefkoch, natürlich mach ich’s wieder ein bisschen anders. Deshalb hier meine Version:

Bauernbrot

  • 400 g Roggenvollkornsauerteig (1-Stufen-Führung)
  • 200 g Dinkelmehl Type 630
  • 400 g Roggenmehl Type 1150
  • 2 TL Salz
  • 1 TL grob gemahlenes Brotgewürz
  • 320 ml lauwarmes Wasser
  1. Alle Zutaten mit der Hand verkneten, 30 Minuten ruhen lassen. Dann Teig rundwirken, in ein bemehltes Gärkörbchen legen und gehen lassen.
  2. Ofen auf 250 °C vorheizen (wenn vorhanden, Brotbackstein mit aufheizen). In die Fettpfanne Wasser geben und auf der untersten Schiene in den Ofen hinein schieben. Brot auf den Stein oder ein Backblech (mittlere Schiene) geben und 15 Minuten bei 250°C backen, dann 20 Minuten bei 200°C, dann 20 Minuten bei 180°C backen.

Sauerteig-Karotten-Brot

Karotten-Sauerteig-Brot

  • 3-4 EL Roggensauerteig Anstellgut
  • 475 g Roggen, fein gemahlen
  • 50 g Dinkel, fein gemahlen
  • 75 Hafer, fein gemahlen
  • 1 Karotte, fein geraspelt
  • Brotgewürz
  • 2 gehäufte TL Salz
  • 5 EL Sonnenblumenkerne
  • 3 EL Leinsamen, geschrotet
  1. Am Vortag (oder bei „fittem“ Sauerteigstarter am frühen Morgen) 200 g Roggenmehl mit Anstellgut und ca. 200 ml lauwarmem Leitungswasser verrühren. Bei Zimmertemperatur stehen lassen.
  2. Am Folgetag (oder Abend) 3-4 EL Anstellgut abnehmen und in einem Schraubglas im Kühlschrank für das nächste Brot aufbewahren. Dann die übrigen Zutaten und ca. 350 ml warmes Wasser dazugeben und verrühren. 30 Minuten stehen lassen. Dann Teig in eine gefettete und bemehlte Kastenform geben, die sauerteigbeständig ist. Zugedeckt (Folie) an einem warmen Ort im Zimmer stehen lassen, bis der Teig schön aufgegangen ist.
  3. Etwas Wasser auf ein Backblech schütten, Ofen auf 250 °C vorheizen. Brot 10 Minuten bei dieser Temperatur backen, dann Regler auf 170 °C zurückdrehen, weitere 40 Minuten backen. Brot aus der Form lösen und noch 10-15 Minuten weiter backen.

Dinkelvollkornnudel Grundrezept

Hier ein Rezept für vegane Vollkornnudeln:

  • 150 g frisch gemahlener Dinkel
  • 1/2 TL Salz
  • 1 EL Olivenöl
  • 50-60 ml lauwarmes Leitungswasser

Vollkornnudelteig

  1. Mehl auf eine Arbeitsfläche geben, Salz und Öl in eine Kuhle in der Mitte füllen, etwas Wasser zugeben und von der Mitte her mit dem Mehl verrühren. Nach und nach das ganze Wasser einkneten. Den Teig ca. 10 Minuten ordentlich kneten, er ist dann nicht mehr klebrig.
  2. Teig zu einer Kugel formen und in Frischaltefolie wickeln. Darin mehrere Stunden ruhen lassen (Zimmertemperatur).
  3. Dann Teig ausrollen oder mit einer Nudelmaschine gewünschte Pasta formen.