BBQ-Linsen-Burger mit Tofu-„Bacon“

Einen Fleischwolf haben wir – kurioser Weise – erst seit wir vegan sind. Er ist sehr praktisch, z. B. für Falafel, die ja auch aus ungekochten Kichererbsen hergestellt werden. Diese Burger werden nach dem selben Prinzip zubereitet, also ohne Vorkochen.

Für 6-8 Burger-Pattys:

  • 275 g Berglinsen
  • 125 g Gluten
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL dunkles Miso („Aka miso“)
  • 1-2 TL gemischte Kräuter
  • 1-2 EL Sojasauce
  • 1-2 EL Olivenöl
  • 2 EL Tomatenmark
  • Pfeffer

außerdem:

  • 6 Burgerbrötchen
  • 6 dünne Scheiben Räuchertofu (z. B. von Veggie Life, milderen Räuchertofu würde ich noch nachwürzen mit Rauchsalz, Salz und/oder Pfeffer)
  • Öl
  • Tomaten in Scheiben, Salatblätter, Senf, Ketchup…
  1. Linsen über Nacht in Wasser quellen lassen.
  2. Abtropfen und abspülen. Zusammen mit den Zwiebeln und dem Knoblauch durch einen Fleischwolf drehen. Mit den restlichen Zutaten verkneten. Daraus 6 Bratinge formen. Zuerst 15 Minuten indirekt grillen, dann noch direkt grillen, bis sie eine schöne Farbe angenommen haben.
  3. Räuchertofuscheiben mit Öl beträufeln, grillen. Brötchen kurz toasten.
  4. Nach Belieben anrichten.
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Beetsteak-Semmel mit Krautsalat und Meerrettichdip

Ein Steak aus roter Beete. Dafür habe ich diese Brötchen verwendet, aber auch diese passen gut.

Zutaten:

  • 1 sehr große rote Beete
  • Rapsöl
  • Salz, Pfeffer
  • ca. 100-150 g Sojajoghurt natur (ungesüßt)
  • 1 TL Meerrettich
  • 1-2 TL Senf
  • 1 TL Zitronensaft
  • etwas Zitronenabrieb
  • 1/4 Krautkopf (Weißkohl)
  • 1 TL Kümmel
  • Essig*
  • Öl
  • Brötchen (a.k.a. Semmeln, s.o.)
  • 1 Handvoll wilde Rauke
  1. Zuerst für den Krautsalat den Kohl in feine Streifen schneiden (am schnellsten geht das mit einer Küchenmaschine), in eine Schüssel geben und den Kümmel zufügen. 1 Teil Essig* und 3 Teile Rapsöl mit Salz und Pfeffer in einem Schraubglas schütteln, bis eine Emulsion entsteht. Das Dressing zum Kraut geben und kräftig unterkneten.
  2. Rote Beete schälen und in 0,5-cm dicke Scheiben schneiden, mit Öl bestreichen und salzen und pfeffern.
  3. Für den Meerrettichdip Sojajoghurt, Meerrettich, Senf, Zitronensaft und -schale verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Rote Beete grillen, Semmeln auf dem Grill kurz antoasten, Steaksemmel „bauen“, fertig.

*Anstelle des Essigs habe ich dieses Mal die Lake von in Balsamico eingelegten Zwiebelchen (Antipasti aus dem Glas) verwendet. Der Rest des fertigen Dressings lässt sich gut im Kühlschrank aufheben, für den nächsten Salat.

Sauerteig-Burger-Brötchen vom Grill

Wie man hier im Blog sehen kann, mögen wir Burger. Womit ich bisher nie so richtig zufrieden war, waren die Brötchen. Die gekauften waren auf die Dauer zu langweilig, Semmeln vom Bäcker zu fest und selbstgebackene aus dem Ofen sind auch mit Trockenhefe am Feierabend nicht so einfach und schnell zu realisieren. Nachdem ich mich in letzter Zeit wieder vermehrt meinem Sauerteig zugewandt hatte, lag die Lösung nahe: Sauerteig-Buns (in)direkt vom Grill (auf den danach die Bratlinge kommen). Die Burger Buns haben wir auf einem etwas engmaschigerem Gitter im geschlossenen Kugelgrill gebacken. Dadurch haben sie gleich ein bisschen Grillaroma und eine feine, zitronige Säure durch den Sauerteig. Das Beste: Man bereitet den Teig am Vorabend zu und kann am nächsten abend grillen.

Sauerteig Burger Buns

Zutaten für 7 Brötchen:

  • 300 g Dinkelvollkornsauerteig
  • 1 gehäufter EL brauner Zucker
  • 350 g Weizenmehl Type 812
  • 2 EL Olivenöl
  • 10 g Salz
  • 100 g lauwarmes Wasser
  1. Am Vorabend Sauerteig mit Zucker verrühren, 20 Minuten stehen lassen. Dann zusammen mit den übrigen Zutaten einen glatten Teig kneten, bis dieser leicht freucht, aber nicht mehr klebrig ist. Diesen nochmal 20 Minuten gehen lassen. Dann daraus 7 Brötchen formen (schleifen) und in eine mit Backpapier ausgelegte Auflaufform legen. Form mit Frischaltefolie abdecken und in den Kühlschrank stellen.
  2. Ca. 18-20 Stunden später die Brötchen indirekt (!) im Kugelgrill ca. 10 Minuten backen.

Black Eyed Beans Burger

Black Eyed Beans sind mit im Asialaden über den Weg gelaufen. Und ich habe herausgefunden, dass sie auch Black Eyed Peas genannt werden. Und dass man damit geniale Burger machen kann. Hier ist meine Version, die Masse reicht für 7 XXL-Burger oder für ca. 12 „normale“:

BBQ Black Eyed Beans Burger

Zutaten:

  • 250 g getrocknete schwarzäugige Bohnen
  • 115 g Hokkaido (entkernt, fein geraspelt)
  • 3 EL Hefeflocken
  • 1 Cup Gluten
  • 1 Zwiebel, fein gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 1 TL Zuckerkulör
  • 1 TL Bragg’s Liquid Aminos (alternativ Soja-Sauce)
  • 1 Cup BBQ-Sauce (selbstgemacht oder gekauft)
  • 1 TL Chilipulver
  • Olivenöl
  • nochmal 1/2 Cup BBQ-Sauce
  • XXL Burger Buns
  • Belag nach Wunsch (Senf, Zwiebeln, Tomaten, Gewürzgurken, Salat…)

BBQ Black Eyed Beans Burger

Und so geht’s:

  1. Bohnen über Nacht einweichen, Einweichwasser abgießen und in reichlich Wasser kochen (z.B. Schnellkochtopf 5 Minuten, Stufe 1).
  2. Bohnen mit Kartoffelstampfer teilweise zerdrücken und die restlichen Zutaten untermengen, der Teig ist relativ feucht. Burger formen, ölen und bei 200°C 20 Minuten backen, wenden und noch weitere 10 Minuten backen.
  3. Burger grillen, nach dem Wenden mit BBQ- Sauce bestreichen.
  4. Buns aufschneiden, kurz toasten und belegen.

BBQ Balkan Burger mit „Joghurt“-Dip und roter Beete

Heute war’s doch nochmal ein Sommertag… Sommer = Grillen. Grillen? Ach ja, Burger. Ok, dann ran an die Buletten… Diesmal mit Paprika und Bohnenkraut. Aus der Masse werde ich das nächste mal auch Cevapcici probieren. Ach ja, und mein all-time-favourite: Rote Beete, diesmal vom Grill 🙂

BalkanBurger

Zutaten für die Burger:

  • 1 1/3 Cups schwarze Bohnen, gekocht
  • ca. 3 Cups Buchweizen, gekocht (aus 1 Cup ungekocht)
  • 1 kleine rote Paprika, gewürfelt
  • 1 kleine rote Zwiebel, gewürfelt
  • 1-2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 1 EL Bohnenkraut, gehackt
  • 2 EL Sojasahne
  • 1 EL Ketchup
  • 1 EL Olivenöl
  • etwas Chili
  • 1 EL Paprikapulver süß
  • Rote-Beete-Stiele (falls vorhanden), fein gehackt
  • Salz, Pfeffer

… für den Dip:

  • 5 EL Sojajoghurt (ungesüßt!)
  • 1 TL Senf
  • 1 TL Paprikapulver süß
  • 1 EL Apfelessig
  • 1 Knoblauchzehe, gehackt
  • Salz, Pfeffer, Olivenöl

… und sonst so:

  • 4 Burger-Brötchen*
  • Olivenöl
  • 2 rote Beete in Scheiben geschnitten, geölt
  • 2 rote Paprika, in Spalten geschnitten, geölt
  • Rote-Beete-Blätter oder Salat
  • 1 gelbe Tomate, in Scheiben geschnitten

Und so habe ich es gemacht:

  1. Zutaten für Burger miteinander vermatschen (am besten mit der Hand), daraus Bratlinge formen (klappt gut mit einer Burgerpresse), ölen und zusammen mit Rote-Beete-Scheiben und Paprika-Spalten grillen.
  2. Zutaten für den Dip verrühren, abschmecken.
  3. Brötchen mit dem Dip, den Burgern, dem Gemüse und dem Grünzeug belegen.

* Wir hatten diesmal Brötchen vom Bio-Bäcker, natürlich deutlich fester als Burger-Buns. Das war ne ziemliche Sauerei zum essen. Aber leckkker! Das nächste mal nehme ich aber wieder Burger-Brötchen,

La Futura Burger

Zu Ehren des neuen ZZ-Top-Albums  und zum Ausklingen der BBQ-Saison gibt es einen Southern-Rock-Burger. Für die Zubereitung ist das neue Album übrigens ein passender Soundtrack.

ZZ-Top-Burger

Zutaten für vier Burger:

  • 2 Cups schwarze Bohnen, gekocht
  • 2 Cups Naturreis, gekocht
  • Thymianblätter, von 3 Zweigen
  • 1/2 TL Chili-Flocken (Pul Biber)
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 EL Öl
  • 3 EL Mehl
  • 1 TL Johannisbrotkernmehl
  • Salz, Pfeffer

… für die BBQ-Sauce:

  • 1/2 Zwiebel, fein gewürfelt
  • 1 EL Öl
  • 1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
  • 4 EL Tomatenmark
  • 1 TL eingelegter grüner Pfeffer
  • 1 TL Lake von eingelegten Jalapenos
  • 1 TL Ahornsirup
  • 1 TL Limettensaft
  • 1 TL geräuchertes Paprikapulver, scharf
  • 1 Prise Salz

… für die Guacamole:

  • 1 halbe Avocado
  • 2 TL Limettensaft
  • 1/4 Zwiebel, fein gewürfelt
  • 2 Randscheiben einer Fleischtomate, gewürfelt
  • Salz, Pfeffer

… für den Belag:

  • einige Salatblätter
  • 1 Gewürzgurke, feine Scheiben
  • 1 Tomate in Scheiben
  • 1 Jalapeno, feine Scheiben
  • 2 Spitzpaprika, in längliche Streifen geschnitten, geölt
  • 1/4 Zwiebel, äußere Schichten in großen Stücken, geölt

… und 4 XXL-Burger-Brötchen (die von REWE enthalten keine Zustatzstoffe)

… und so gehts:

  1. Für die BBQ Sauce Zwiebel und Knoblauch anschwitzen. Tomatenmark dazugeben und mit anschwitzen. Restliche Zutaten einrühren und abschmecken.
  2. Für die Guacamole Avocado mit einer Gabel zerdrücken und die restliche Zutaten unterrühren und abschmecken.
  3. Für die Burger Bohnen und Reis verkneten. Mit Tomatenmark, Thymian, Chiliflocken würzen. Mit Mehl und Johannisbrotkernmehl binden. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Paprika und Zwiebelstücke grillen.
  5. Burger formen, mit Öl bestreichen und grillen.
  6. Burger-Buns kurz auf dem Grill toasten.
  7. Buns mit BBQ Sauce bestreichen, mit Salat, Burger, Zwiebel, Paprika, Jalapeno, Gurke und Guacamole belegen.

BBQ-Paprika-Brennessel-Burger

Und jetzt ein Empty-Your-Refrigerator- und Unkrautvernichtungs-Burger Rezept. Meine Erfahrung: Die besten Burger sind vegan 🙂

Die Zutaten (für 10 Burger):

  • 1 Cup Hirse
  • 2 Cups Wasser
  • 1 TL Gemüsebrühepulver
  • 1 kleine Paprika
  • 1 „Strauß“ junge Brennesseln
  • 1 Winterheckzwiebel (alternativ: Frühlingszwiebel)
  • 120 g Natur-Tofu
  • 2 EL Tomatenmark
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 TL geräuchterter Paprika (scharf), gibt’s im Asia-Laden
  • 1/2 TL geräuchterter Paprika (süß)
  • 2 Knoblauchzehen
  • Salz, Pfeffer
  • Etwas Öl für die fertigen Burger
  • Burger-Buns
  • Tomatenscheiben, Essiggurkenscheiben, Salatblätter, (optional: Jalapenos)
  • Ketchup, Senf, Macadamia-Minz-Dip

So geht’s:

  1. Hirse mit Wasser und Gemüsebrühpulver nach Packungsanleitung kochen (ca. 10 Minuten). Etwas abkühlen lassen.
  2. In der Zwischenzeit Paprika klein würfeln, Brennesselblätter fein hacken (Handschuhe!), Winterhecke in feine Ringe schneiden, Tofu zerkrümeln.
  3. Alle Zutaten verkneten, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Burger formen oder mit einer Burgerpresse herstellen. Patties ölen und grillen, bis sie goldbraun sind.
  5. Buns nach Belieben belegen.