Seitan-Schaschlik nach russischer Art mit Seitan-Chunks aus dem Glas

2 Dinge, die ich schon seit einem Weilchen ausprobieren wollte: Seitan mit Sud im Glas und Schaschlik auf russische Art. Vegan natürlich. Ergebnis: Zarter aber bissfester Seitan am Spieß.

Seitan-Schaschlik-Spieß auf russische Art

Zutaten für 3 Gurkengläser:

  • 2 1/8 Cups Gluten
  • 1/2 Cup Kichererbsenmehl
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Pfeffer
  • 1/2 TL Muskatnuss
  • 1 TL Piment
  • 1 Prise Zucker
  • 1 TL Rauchsalz
  • 2 TL Gemüsebrühpulver
  • 2 Cup kaltes Wasser
  • 2 EL Zitronensaft
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 TL Zuckercouleur (optional)

Für den Sud:

  • 1 Zwiebel
  • 1-2 EL Gemüsebrühpulver
  • 3 Lorbeerblätter
  • 1 EL Agavendicksaft
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 EL Rapsöl
  • 1 EL Apfelessig
  • ca. 800 ml kaltes Wasser

Außerdem:

  • 1 rote Paprika (optional)
  • 2 TL scharfes Ajvar
  • 4 EL Ketchup
  • Bohnenkraut
  1. Für den Seitan zunächst die trockenen und flüssigen Zutaten seperat vermischen, dann die Flüssigkeit zur Glutenmischung geben und verkneten.
  2. 1/2 Zwiebel mit etwas Wasser mit einem Pürierstab fein mixen. Wasser, Öl, Essig, Tomatenmark, Agavendicksaft und Gemüsebrühpulver unterrühren. Die übrigen Zwiebel in feine Scheiben schneiden.
  3. Seitanteig dritteln. Etwas Sud und je ein Lorbeerblatt in die Gläser geben. Vom Teig mundgerechte Stückchen abreißen und diese ins Glas geben, immer wieder mit Sud aufgießen. Gläser bis ca. 1-2 cm unter den Rand füllen.
  4. Zugeschraubte Gläser in den Schnellkochtopf stellen. Wasser in den Topf einfüllen. Deckel schließen und gemäß Anleitung (wie „Fleisch einkochen“) 25 Minuten auf Stufe 2 einkochen.
  5. Gläser auskühlen lassen. Eines der Gläser öffnen und Seitanchunks abtropfen lassen, Sud dabei auffangen. Seitan zusammen mit Paprika auf Spieße stecken (1 Glas ergibt ca. 4 Spieße). Die übrigen Gläser aufbewahren (wenn der Twistoff-Deckel nach innen gezogen ist, besteht ein Vakuum und der Seitan müsste ohne Kühlung haltbar sein). Grillen.
  6. Sud mit Ketchup, Ajvar und Bohnenkraut zu einer Schaschliksauce verrühren. Alles zusammen servieren (z.B. mit Salat und gegrillten Zucchinischeiben).

Grüne Soja-Medallions vom Grill

Was will man bei diesem Wetter schon anderes machen, als grillen? Und damit’s net  langweilig wird, kommt jedes Mal was anderes auf den Rost. Heute: Sojamedallions mit einer Kräuter-Knoblauch-Marinade. Dazu gab’s Salat vom Frühkraut.

Grüne Sojamedallions

  • 10 Sojamedallions
  • 1 TL Gemüsebrühe
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Zweig Rosmarin, Nadeln davon klein geschnitten
  • 2 Zweige Thymian, Blättchen davon
  • 1 Zweig englische Minze, Blätter davon
  • 5 Körner grüner, getrockneter Pfeffer
  • 3 EL Olivenöl
  • Salz, schwarzer Pfeffer
  1. Sojamedallions mit Brühepulver bestreuen und mit kochendem Wasser aufgeben. Ca. 20 Minuten ziehen lassen. Ausdrücken.
  2. Aus den übrigen Zutaten im Mörser eine Marinade herstellen und auf dem Medallions verteilen.
  3. Grillen.

BBQ-Flatbreads

Auch Brot kann man Grillen. Die Idee zu diesem Rezept stammt von PPK.

BBQ-Fladen

  • 2 Cups Dinkelkörner, diese fein mahlen
  • 2 TL Glutenpulver
  • 1/2 Cup Maismehl
  • 1 Packung (9 g) Trockenhefe
  • 1 Cup lauwarmes Wasser
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 TL Salz
  • 1 EL Olivenöl für die Schüssel
  1. 1 Cup von dem Dinkelmehl aufheben, die anderen trockenen Zutaten (Dinkel-, Maismehl, Hefe, Salz, Gluten) vermischen. Mit Wasser und Olivenöl zu einem feuchten Teig verkneten. Nach und nach das restliche Dinkelmehl zugeben, bis ein fester Teig entsteht. 5 Minuten weiter kneten.In einer Schüssel mit Olivenöl eineinreiben und zugedeckt gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
  2. Teig vierteln und Fladen formen.
  3. Auf den nicht zu heißen Grill legen, schnell wenden und vom Grill nehmen. Mit Geschirrtuch warm halten.
  4. Mit Hummus, Ruccola, Tomaten, o.ä. servieren.

BBQ-Brokkoli-Champignon-Wraps mit Paprika-Hummus

Wir grillen gerne (wer hätte das gedacht?). Heute stellte sich beim Gemüsekauf die Frage: Kann man Brokkoli grillen? Der Verkäufer glaubte nicht und empfahl uns „Würstchen“. Hiermit strafen wir ihn Lügen 😉 Er schmeckt sogar sehr fein, die Spitzen sind etwas knusprig und er ist insgesamt aromatischer.

Für 6 Wraps:

  • 6 große, braune Champignons
  • 1 Brokkoli
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Zweige Bergbohnenkraut
  • 3 Zweige Thymian (Kümmelthymian)
  • Salz, Pfeffer
  • 6 Tortillas nach diesem Rezept
  • Salatblätter

Für dem Hummus (ergibt doppelt so viel, als für dieses Rezept benötigt wird!):

  • 250-300 g gekochte Kichererbsen
  • 2 eingelegte Paprika (aus dem Glas)
  • 1 TL gemischte Kräuter (TK)
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 3 EL Tahin
  • Olivenöl
  • 1 TL Paprikapulver, edelsüß
  • 1 Messerspitze scharfes Paprika
  • 3 EL Sud von den eingelgegten Paprikas
  • Saft einer Zitrone
  • Salz
  1. Für den Hummus: Olivenöl und Knoblauchzehen in eine Küchenmaschine (S-Messer) geben und zerkleinern. Dann die anderen Zutaten zugeben und zu einer cremigen Masse verarbeiten. Bei Bedarf Flüssigkeit zugeben.
  2. Brokkolistrunk schälen und Brokkoli inklusive Strunk der Länge nach klein schneiden. 1 Stunde in kaltes Wasser legen, dann abtrocknen und mit 1 EL Öl und Salz marieren.
  3. Aus Kräutern, restlichem Öl, Salz, Pfeffer und Knoblauch eine Marinade mörsern. Champignons damit marinieren.
  4. Brokkoli ca. 10 Minuten indirekt grillen. Champignons ca. 3 Minuten direkt von beiden Seiten grillen. Tortillas kurz auf dem Grill erwärmen.
  5. Tortillas mit Hummus bestreichen und mit Gemüse und Salat belegen, wrappen.

BBQ-Linsen-Burger mit Tofu-„Bacon“

Einen Fleischwolf haben wir – kurioser Weise – erst seit wir vegan sind. Er ist sehr praktisch, z. B. für Falafel, die ja auch aus ungekochten Kichererbsen hergestellt werden. Diese Burger werden nach dem selben Prinzip zubereitet, also ohne Vorkochen.

Für 6-8 Burger-Pattys:

  • 275 g Berglinsen
  • 125 g Gluten
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL dunkles Miso („Aka miso“)
  • 1-2 TL gemischte Kräuter
  • 1-2 EL Sojasauce
  • 1-2 EL Olivenöl
  • 2 EL Tomatenmark
  • Pfeffer

außerdem:

  • 6 Burgerbrötchen
  • 6 dünne Scheiben Räuchertofu (z. B. von Veggie Life, milderen Räuchertofu würde ich noch nachwürzen mit Rauchsalz, Salz und/oder Pfeffer)
  • Öl
  • Tomaten in Scheiben, Salatblätter, Senf, Ketchup…
  1. Linsen über Nacht in Wasser quellen lassen.
  2. Abtropfen und abspülen. Zusammen mit den Zwiebeln und dem Knoblauch durch einen Fleischwolf drehen. Mit den restlichen Zutaten verkneten. Daraus 6 Bratinge formen. Zuerst 15 Minuten indirekt grillen, dann noch direkt grillen, bis sie eine schöne Farbe angenommen haben.
  3. Räuchertofuscheiben mit Öl beträufeln, grillen. Brötchen kurz toasten.
  4. Nach Belieben anrichten.

BBQ-Schaschlik-Spieße mit Djuvec-Reis

Endlich Sommer, endlich Grillzeit: Heute gab’s Spieße, anstelle von Stöckchen oder Metallspießen kamen Zweige vom Bergbohnenkraut zum Einsatz. Das sieht nicht nur nett aus, sondern gibt beim Abziehen Geschmack ab.

Schaschlik-Spieße auf dem Grill

  • 75 g TVP, z. B. „Rinderfilet“ von Vantastic Foods
  • Gemüsebrühpulver
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Zweig Rosmarin, die Nadeln davon (bei frischem gehackt, bei getrocknetem braucht man sie nicht hacken)
  • 3 Zweige Thymian, Blätter davon
  • Salz
  • 1 TL Paprika, edelsüß
  • 1/2 TL Liebstöckel, gemahlen
  • ca. 50 ml Olivenöl
  • 2 Zwiebeln
  • 1 rote Paprikaschote
  • 125 g Reis
  • 1 Handvoll TK-Erbsen
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 Messerspitze scharfes Paprika
  • noch etwas Olivenöl
  • Bergbohnenkrautzweige
  • Ketchup
  1. Schaschlik-spieß mit Djuvec-ReisSojafleisch mit Gemüsebrühpulver bestreuen und mit kochendem Wasser übergießen und 15-20 Minuten Quellen lassen.
  2. Aus Paprika, Rosmarin, Thymian, Liebstöckel, Salz, Öl und Knoblauch eine Marinade mörsern. Diese dann in die ausgedürckten TVP-Stücke (Brühe aufheben) einmassieren.
  3. Von den beiden Zwiebeln die äußeren Schalen entfernen und das Innere fein hacken, in etwas Öl glasig dünsten. Dann Reis etwas andünsten, dann Tomatenmark zugeben. Mit 300 ml Brühe aufgießen. Erbsen zugeben und mit Paprikapulver und etwas Bohnenkraut würzen. Aufkochen und bei kleiner Hitze garen, bis der Reis fertig ist.
  4. Abwechselnd TVP-Stückchen, äußere Zwiebelstücke und Paprikastücke auf Zweige vom Bergbohnenkraut aufspießen (dafür Zwiebel und Paprika vorher mit einem Metallspieß „piercen“). Und ab auf den Grill damit. Mit Ketchup servierieren.

Zucchini-„Käse“-Spieße mit Taboulé

Käse-Zucchini-Spieße

  • 300 ml VK-Couscous
  • 600 ml Brühe
  • 1 Minigurke, klein gewürfelt
  • 1 Tomate, klein gewürfelt
  • 1-2 Frühlingszwieblen, in Ringe geschnitten
  • 1 Karotte, gewürfelt
  • Olivenöl
  • Saft einer 3/4-1 Zitrone
  • Zitronenschale
  • Salz
  • Pfeffer
  • 2 Zweige Minze, fein gehackt
  • 1 Bund Petersilie, fein gehackt
  • 1/2 TL Ras el Hanout

Für die Spieße:

  • 1 Packung (ca. 200g) veganer Käse (Pural Vegi-Cheezly Edamer Style), alternativ: Naturtofu vorstellbar
  • 2 Zweig Rosmarin, fein gehackt
  • 5 Zweige Thymian, fein gehackt
  • Chilipulver
  • Olivenöl
  • 1 Zucchini, mit Sparschäler länglich in feine Streifen geschnitten
  1. Couscous kochen (nach Packungsanleitung), abkühlen lassen. Mit allen Zutaten vermischen, im Kühlschrank durchziehen lassen.
  2. Aus Rosmarin, Thymian, Chili und Olivenöl eine Marinade anrühren, veganen Käse würfeln, und in der Marinade wenden. „Käse“ in Zucchinischeiben wickeln und auf Spieße stecken, mit Öl beträufeln. Grillen.
  3. Zusammen mit Taboulé servieren.

Empty-Your-Refrigerator-Wrap a.k.a. All You Can Wrap

Ich weiß ja nicht, wie es Euch geht…? Wenn ich zum Frühstücken oder Brunchen eingeladen werde, werde ich von den omnivoren Gastgebern immer sehr verwöhnt, mit vielen Sorten Aufstrich, Pflanzenmilchen, Margarine… soviel, dass ich kaum alles probieren kann. Und ganz oft darf ich dann den Rest mitnehmen. Und so kam es, dass ich einige Aufstrichgläschen im Kühlschrank hatte, die ja – einmal angebrochen – nicht das ewige Leben haben. Nahezu zeitgleich lehrte mich der Sexy Vegan (gotta love him) wie man einen Wrap ordentlich – äh – wrappt.

Empty-Your-Refrigerator-Wrap

Hier das Rezept für meinen Empty-Your-Refrigerator-Wrap:

  • 275 g Dinkel, fein gemahlen
  • 2 EL Maismehl
  • Salz
  • Olivenöl
  • 1 Zucchini, in Scheiben geschnitten
  • etwas Räuchertofu, in Scheiben geschnitten
  • 1 Handvoll Rucola
  • verschiedene Aufstriche (Ajvar, Paprika-Olive, Rucola-Streich…)
  • 3 Karotten, grob geraspelt
  • 300 g Kichererbsen
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1/2 TL geräuchertes Paprika, scharf
  • 1-2 EL Zitronensaft
  • 2 Zweige Pizzaoregano (Blätter davon, gehackt)
  • 1 Knoblauchzehe in Öl, gehackt (oder 3 EL Öl mit Knoblauchstückchen von eingelegten Paprikaschoten)
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • Pfeffer
  • 1 EL Tahin
  • ca. 100 g gewürfelte Tomaten aus der Dose
  • schwarze Oliven, in Scheiben geschnitten
  • etwas Balsamico-Essig
  1. Aus den Mehlen, 1/2 TL Salz, 1 EL Olivenöl und ca. 200-250 ml handwarmem Leitungswasser einen Teig herstellen, diesen Kneten, sodass er noch feucht aber nicht mehr klebrig ist. Daraus dann 6 dünne Fladen ausrollen, ohne Öl in einer Pfanne von beiden Seiten braten. Alle Fladen auf einen Teller legen, mit einem feuchten Küchentuch einschlagen und mehrere Stunden stehen lassen (damit sie elastisch werden).
  2. Kichererbsen mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken, Tomaten, Kreuzkümmel, Paprikapulver, Zitronensaft, Salz, Pfeffer, Knoblauch, Tahin, Oregano 1 Frühlingszwiebel und Öl hinzugeben und verrühren.
  3. Zucchini und Tofu in Olivenöl wenden und grillen.
  4. Karottenraspel mit etwas Olivenöl, Essig, Salz und Pfeffer anmachen.
  5. Tortilla kurz toasten (nicht zu lange, sonst werden sie brüchig, sollen nur leicht erwärmt werden). Die Tortilla mit einem Aufstrich bestreichen, mit Kichererbsenmischung, Frühlingszwiebeln, Rucola, Karotten, Oliven, und Grillgut belegen und aufrollen.

Beetsteak-Semmel mit Krautsalat und Meerrettichdip

Ein Steak aus roter Beete. Dafür habe ich diese Brötchen verwendet, aber auch diese passen gut.

Zutaten:

  • 1 sehr große rote Beete
  • Rapsöl
  • Salz, Pfeffer
  • ca. 100-150 g Sojajoghurt natur (ungesüßt)
  • 1 TL Meerrettich
  • 1-2 TL Senf
  • 1 TL Zitronensaft
  • etwas Zitronenabrieb
  • 1/4 Krautkopf (Weißkohl)
  • 1 TL Kümmel
  • Essig*
  • Öl
  • Brötchen (a.k.a. Semmeln, s.o.)
  • 1 Handvoll wilde Rauke
  1. Zuerst für den Krautsalat den Kohl in feine Streifen schneiden (am schnellsten geht das mit einer Küchenmaschine), in eine Schüssel geben und den Kümmel zufügen. 1 Teil Essig* und 3 Teile Rapsöl mit Salz und Pfeffer in einem Schraubglas schütteln, bis eine Emulsion entsteht. Das Dressing zum Kraut geben und kräftig unterkneten.
  2. Rote Beete schälen und in 0,5-cm dicke Scheiben schneiden, mit Öl bestreichen und salzen und pfeffern.
  3. Für den Meerrettichdip Sojajoghurt, Meerrettich, Senf, Zitronensaft und -schale verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Rote Beete grillen, Semmeln auf dem Grill kurz antoasten, Steaksemmel „bauen“, fertig.

*Anstelle des Essigs habe ich dieses Mal die Lake von in Balsamico eingelegten Zwiebelchen (Antipasti aus dem Glas) verwendet. Der Rest des fertigen Dressings lässt sich gut im Kühlschrank aufheben, für den nächsten Salat.

Sauerteig-Burger-Brötchen vom Grill

Wie man hier im Blog sehen kann, mögen wir Burger. Womit ich bisher nie so richtig zufrieden war, waren die Brötchen. Die gekauften waren auf die Dauer zu langweilig, Semmeln vom Bäcker zu fest und selbstgebackene aus dem Ofen sind auch mit Trockenhefe am Feierabend nicht so einfach und schnell zu realisieren. Nachdem ich mich in letzter Zeit wieder vermehrt meinem Sauerteig zugewandt hatte, lag die Lösung nahe: Sauerteig-Buns (in)direkt vom Grill (auf den danach die Bratlinge kommen). Die Burger Buns haben wir auf einem etwas engmaschigerem Gitter im geschlossenen Kugelgrill gebacken. Dadurch haben sie gleich ein bisschen Grillaroma und eine feine, zitronige Säure durch den Sauerteig. Das Beste: Man bereitet den Teig am Vorabend zu und kann am nächsten abend grillen.

Sauerteig Burger Buns

Zutaten für 7 Brötchen:

  • 300 g Dinkelvollkornsauerteig
  • 1 gehäufter EL brauner Zucker
  • 350 g Weizenmehl Type 812
  • 2 EL Olivenöl
  • 10 g Salz
  • 100 g lauwarmes Wasser
  1. Am Vorabend Sauerteig mit Zucker verrühren, 20 Minuten stehen lassen. Dann zusammen mit den übrigen Zutaten einen glatten Teig kneten, bis dieser leicht freucht, aber nicht mehr klebrig ist. Diesen nochmal 20 Minuten gehen lassen. Dann daraus 7 Brötchen formen (schleifen) und in eine mit Backpapier ausgelegte Auflaufform legen. Form mit Frischaltefolie abdecken und in den Kühlschrank stellen.
  2. Ca. 18-20 Stunden später die Brötchen indirekt (!) im Kugelgrill ca. 10 Minuten backen.