Veganer Apfelkuchen mit Kokosguss „Die Äpfel müssen weg!“

Ich liebe Äpfel. Der Garten meiner Großeltern war voller Apfelbäume, die noch der Urgroßvater gepflanzt und veredelt hatte. Die Früchte schmeckten unbeschreiblich, jede Sorte hatte ein anderes Aroma, und keines, das mit den Äpfeln im Supermarkt zu vergleichen war. Da diese vielen Apfelbäume auch viele Äpfel produzierten, zumindest in fast jedem Jahr, gab es zu Hause oft Gerichte mit Apfel: Apfelmus, Apfelkücherl, Apfelkuchen. Oder Apfel einfach roh. Mittlerweile esse ich bis auf den Stiel alles, als Kind mussten meine Eltern ihn noch schön vierteln, schälen und das Kernhaus entfernen. Ich erinnere mich, wie ich diese Prozedur gespannt und ungeduldig verfolgt habe. Ein besonderes Highlight: Der kleine Stiel wurde beim aufschneiden halbiert. Tja, als Kind hat man wohl Achtsamkeit einfach drauf…

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Beetroots Gartentour im Juli 2016

Im Untertitel zu diesem Blog heißt es „vegan cocking and gardening“, wobei der zweite Teil dieser Beschreibung von mir in letzter Zeit doch sträflich vernachlässigt wurde und ich mich in letzter Zeit mehr den Rezepten gewidmet habe. Das liegt unter anderem daran, dass auch der Garten – aufgrund von akutem Zeitmangel – weniger Aufmerksamkeit bekam, als üblich. Um beidem Abhilfe zu schaffen gibt es jetzt, tadaaaa, eine neue, monatliche Rubrik auf dem Blog: Beetroots Gartentour!

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Apfel-Muffins mit Kamut

Apfelmuffin mit Kamut

Für 12 Muffins:

  • 70 g Kamut, frisch gemahlen
  • 230 g Weizenmehl Type 812
  • 150 g Vanillezucker (selbst gemacht, „leere“ Vanillestangen im Zuckerglas gelagert)
  • 3 gestr. TL Backpulver
  • 1 TL Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 150 ml Rapsöl
  • 250 ml Pflanzendrink
  • 1-2 Handvoll Apfelstückchen (ohne Kernhaus, bei mir mit Schale)
  1. Die trockenen Zutaten verrühren, Öl und Pflanzenmilch zugeben und rühren, bis der Teig klümpchenfrei ist. Schließlich die Apfelstückchen unterheben.
  2. Teig in mit Papierförmchen ausgelegte Muffinform verteilen und 25 Minuten bei 180°C backen (Stäbchenprobe).

Vollkorn-Blaubeermuffins – Vegan Kaffeeklatsch

Blaubeermuffins

Zutaten für 6 Muffins:

  • 140 g Dinkel, fein gemahlen
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • eine Prise Salz
  • eine Prise Zimt
  • 1/3 Cup (80 ml) Apfelsaft
  • 1/4 Cup (60 ml) Apfelmark (selbergemacht oder gekauft)
  • 1/4 Cup (60 ml) Sonnenblumenöl
  • 1/4 Cup (60 ml) Ahornsirup
  • etwas Zitronenschalenabrieb
  • 1/2 TL Apfelessig
  • ca. 60 g Heidelbeeren (TK)
  • 1-2 TL brauner Zucker

Heidelbeermuffins

  1. Trockene und feuchte Zutaten (außer Beeren und Zucker) erst separat vermischen, dann zusammenrühren. Gefrorene Beeren unterrühren, Teig in Muffinförmchen füllen und mit Zucker bestreuen.
  2. Bei 180°C ca. 30 Minuten backen.

Dies ist ein Vegan Kaffeeklatsch-Beitrag. 🙂

Rote-Beete-Schokokuchen

Und es ist mal wieder Zeit für die Namensgeberin des Blogs. Dieses Mal wird die Beete im Kuchen versteckt – klingt seltsam – ist aber extrem lecker. Die Idee fand ich hier.

Beete-Schoko-Kuchen

Zutaten:

  • 3 kleine rote Beete
  • 1/4 Cup Wasser
  • Apfelmark (gekauft oder selber gemacht)
  • 2 EL Wasser
  • 1 TL Apfelessig
  • 120 g Dinkelvollkornmehl
  • 90 g Weizenmehl (Type 812)
  • 60 g Kakao
  • 240 g (1 Cup) Vanille-Zucker (selber gemacht, „leere“ Vanilleschoten in hellem Zucker)
  • 1 EL Maisstärke
  • 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 1/3 TL Zimt

Und so geht’s:

  1. Rote Beete putzen, Blätter abdrehen, Wurzeln nicht abschneiden (sonst bluten sie, und das will ja keiner…). In Wasser kochen (z.B. im Schnellkochtopf 10 Minuten auf Stufe 1, nicht abdampfen). Beete etwas abkühlen lassen.
  2. Die Beete würfeln, mit 1/4 Cup Wasser in einem Messbecher mit dem Pürrierstab pürrieren. Messbecher dann mit Apfelmark bis zur 500-ml-Marke auffüllen, 2 EL Wasser und Apfelessig zugeben.
  3. Die trockenen Zutaten miteinander vermengen, dann die Beete-Apfel-Masse unterheben.
  4. Wenn alles gut vermengt ist, Teig in eine gefettete und gemehlte Kuchenform geben. 50 Minuten bei 160 °C backen (Stäbchenprobe).Abkühlen lassen und nach Belieben mit Puderzucker bestäuben.

Reiberdatschi wie bei Muttern mit Apfelmus

Im Garten steht die Kartoffelernte an, und Äpfel gibt es auch gerade. Die wichtigsten Zutaten für eine kulinarische Zeitreise….

Zutaten für das Apfelmus:

  • Äpfel
  • etwas Apfelsaft

… und für die Reiberdatschi (für 12-14 Stück):

  • 7 große Kartoffeln
  • 2 EL Mehl
  • 3 EL Kartoffelmehl
  • Salz
  • Muskat (gerieben)
  • Rapsöl

Und so geht’s:

  1. Für das Apfelmus die Äpfel vierteln und faulige/wumstichige Stellen ausschneiden (nicht schälen, Kernhaus kann auch drin bleiben). In einem Topf mit etwas Apfelsaft (alternativ Wasser) zum kochen bringen. Zugedeckt köchlen lassen, immer wieder umrühren, bis die Äpfel weich sind. Dann mit einer „Flotten Lotte“ passieren (oder durch ein Sieb streichen).
  2. Kartoffeln schälen, fein reiben. Sollten sie sehr feucht sein, Flüssigkeit abgießen. Mit Mehlen und Gewürzen vermengen.
  3. Öl in einer Pfanne erhitzen. Puffer formen und ins heiße Öl setzen, mit Pfannenwender flach drücken. Von beiden Seiten goldbraun braten.

Apfelkuchen, sehr fein

Eine Kindheitserinnerung – in veganer und margarinefreier Form:

Apfelkuchen, sehr feinZutaten:

  • 200 g Weizenmehl Type 812
  • 50 g Mandeln, ungeschält, fein gemahlen
  • 1 TL Backpulver
  • Abrieb einer halben Zitrone
  • 120 g Vanillezucker (mache ich selbst, einfach „leere“ Vanilleschoten in hellem Zucker aufbewahren)
  • 60 ml Rapsöl
  • 240 ml Sprudelwasser
  • 3 säuerliche Äpfel
  • 2 EL Apfelgelee

Und so wird’s gamacht:

  1. Mehl, Mandeln, Backpulver, Zucker und Zitronenschale vermischen, mit Öl und Wasser verrühren, bis keine Klumpen mehr drin sind.
  2. Teig in eine gefettete und gemehlte Springform (26 cm) geben.
  3. Äpfel vierteln (bei großen achteln), schälen, vom Kerngehäuse befreien und längs Kerben hineinritzen. Apfelspalten mit den Kerben nach oben auf den Teig setzen.
  4. Bei 180 °C 45 Minuten backen. Den noch heißen Kuchen mit Apfelgelee glasieren.

Apfel-Zimt-Pancakes

Apfel-Zimt, so schmeckt ein ausgiebiges Frühstück im Herbst.

Apfel-Zimt-Pancake

Zutaten (für 4-6 Stück):

  • 175 g Dinkelvollkornmehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 150-200 ml Soja-Reis-Drink
  • 1 großer Apfel, Kernhaus entfernt, geviertelt, in Scheiben geschnitten
  • 1 TL Zimt
  • Rapsöl
  • Ahornsirup

Und so wird’s gemacht:

  1. Aus Mehl, Backpulver, Salz, Zimt und Pflanzenmilch einen festeren Pfannkuchenteig rühren. Am Schluss noch Apfelstückchen unterheben.
  2. Teig portionsweise in einer Pfanne mit Öl von beiden Seiten goldbraun backen.
  3. Mit Ahornsirup servieren.