1 Woche Clean Eating & vegan – Tag 6

Tag 6 clean und vegan ist vollbracht. Nach einem nährstoffreichen, schmackhaften und reichlichen Frühstück (siehe unten) ging es erst einmal zum Einkaufen, denn Obst wurde langsam knapp. Dabei hatte ich erst Mitte der Woche für Nachschub gesorgt. Aber Obst bietet sich als schnelle Zwischenmahlzeit einfach an, wenn sich ein paar Stunden nach der letzten Mahlzeit der kleine Appetit meldet. „1 Woche Clean Eating & vegan – Tag 6“ weiterlesen

1 Woche Clean Eating & vegan – Tag 4

Heute wurde es happig. Eine goldene Regel des „Clean Eating“ lautet, 5-6 Mahlzeiten am Tag. Warum denn das? Damit der Blutzuckerspiegel gar keine Chance hat, abzusinken und keine Heißhungerattacken entstehen. Diese Erfahrung hat Svenja von freiveganlife (Initiatorin dieser Blogparade) ja schon am Dienstag gemacht (wie sie damit umgegangen ist könnt ihr hier nachlesen).

Ich hatte zum Glück kein Junk-Food in Reichweite, sodass ich gar nicht in Versuchung gekommen bin. Post-it an mich: Das nächste Mal muss ich mich einfach besser vorbereiten, z.B. am Vortag einen Smoothie machen, den ich dann einfach unterwegs schlürfen kann.

Manchmal gibt es einfach Dinge im Leben, die noch wichtiger sind, als essen. Deswegen habe ich das Frühstück durch eine Tasse schwarzen Kaffee ersetzt. Aber Kaffee (ohne Zucker, versteht sich) ist „clean“. Auch für die erste Zwischenmahlzeit war keine Zeit.

Dafür habe ich mir mittags dann einen Smoothie Bowl gemacht. Bilder davon habe ich in letzter Zeit öfter auf Food Blogs gesehen. Das sind Smoothies zum löffeln. Der dickflüssige Smoothie bestand bei mir aus Kokos-Kefir-Joghurt nach einen Rezept von Kraut-Kopf, TK-Blaubeeren und einer Banane. Getoppt wurde alles mit frischen Blaubeeren, Kiwi, Dinkelflocken und Mandelblättchen.

Smoothie Bowl vegan mit Kokos-Kefir Clean Eating

Am Nachmittag gab es dann einen Rohkostteller mit Kohlrabi-, Karotten- und Gurkensticks mit Chaat Masala, das Mr. B. mal aus Indien mitgebracht hat.

Clean Eating Rohkostteller mit Chaat Masala

Abends gab es ein Briam vom Blech, quasi eine Expressversion dieses Rezepts. Außerdem habe ich statt des Tofus selbstgemachten, gebackenen Mandelfeta verwendet.

Clean Eating Express-Briam mit DIY Mandelfeta vegan

So, und jetzt surfe ich noch bei meinen Mitstreiterinnen vorbei, wie es ihnen beim Clean Eating ergangen ist, bei Svenja von freiveganlife, bei Saskia von Sasisraaainbowlife und  bei Kerstin von littlenecklessmonster_food.

 

1 Woche Clean Eating & vegan – Tag 3

Ein Thema, das mich seit Beginn dieses Experiments beschäftigt, sind die Süßungsmittel. Meine Recherche ergab, dass wohl „roher Honig“ (der fällt ja weg, da nicht vegan) und Ahornsirup „clean“ sind. Letzteres freut mich, da ich dessen karamelligen Geschmack liebe und gerne Pancakes oder Oat Meal damit süße.

Überrascht hat mich allerdings, dass Agavendicksaft nicht „clean“ ist. Dieser wird aus der Agavepflanze hergestellt (der Pflanze, aus der auch Tequilia gemacht wird, aber Alkohol soll beim Clean Eating ja auch vermieden werden) und mit einem aufwendigen Verfahren eingedickt und haltbar gemacht.

Da ich die ersten 3 Tage alle Süßungsmittel weggelassen habe und ungesüßte Pflanzenmilch oder Sojajoghurts verwendet habe, habe ich den gestrigen Porridge z.B. mit zerdrückter Banane gesüßt, auch sehr fein. Eine Variante, die ich beibehalten werde.

Nun zu meinem heutigen Essverhalten:

Morgens: Kerniges Roggenbrot mit Cashewmus, dazu eine Tasse Schwarztee.

Mittags: Ein Sandwich mit Avocado, Tomate und Ruccola (letzterer frisch aus dem Garten) und ein Joghurt mit Obst als Dessert

Clean Eating vegan Avocado Sandwich mit Vollkornbrot

Snack: Nüsse, Obst

Abends: Ein großer Salat mit gerösteten Kidneybohnen (2 Teller davon).

Clean Eating Salat mit gerösteten Kidneybohnen

Wasserstand: mindestens 2 Liter

Wie es meinen Mitstreiterinnen bei der Clean Eating Woche wohl ergangen ist? Ich schau gleich nach bei Svenja von freiveganlife, bei Saskia von Sasisraaainbowlife und  bei Kerstin von littlenecklessmonster_food.

Wie ist denn Eure Meinung zu Zucker und Co.? Berichtet mir bitte davon in den Kommentaren!

 

1 Woche Clean Eating & vegan – Tag 2

Ich bin ja das Thema Clean Eating angegangen, wie die meisten ihre „vegan“-Selbstversuche. Nämlich unvorbereitet. Und heute hat sich diese mangelnde Vorbereitung ein bisschen gerächt. Es wurde etwas chaotisch, insbesondere einen Rhythmus für die 5-6 Mahlzeiten zu finden, war gar nicht so einfach. Deshalb sind bei akut auftretendem Hungergefühl immer wieder ein paar Nüsse oder Früchte in meinen Mund gewandert. Ob das so clean ist, also Zwischenzwischenmahlzeiten? Außerdem mache ich mir gerade dauernd Gedanken ums Essen. Ist das clean? Oder das? Lach, was kannst du jetzt noch essen?

Das ein oder andere konnte ich allerdings doch noch finden. Hier mein Essenstagebuch:

Morgens: Chiabrot mit Cashewmus und Roibuschtee.

Clean Eating Frühstück Chiabrot Cashewmus

Mittags: Porridge aus Hafer-, Dinkel- und Gerstenflocken mit DIY-Mandelmilch und Obst.

Clean Eating Porridge mit Erdbeeren

Nachmittagssnack: Chiabrot mit Avocado und Tomaten

Clean Eating Avocado Brot

Abendessen: Vollkornnudeln mit Pak Choi und Karotten in Erdnuss-Sesam-Sauce.

Betthupferl: Kakao mit DIY-Mandelmilch.

Wasserstand: 3 l + x

Jetzt muss ich nur noch schnell schauen, was die anderen so machen: Svenja von freiveganlife, Saskia von Sasisraaainbowlife und  Kerstin von littlenecklessmonster_food.

 

1 Woche Clean Eating & vegan – Tag 1

Diese Woche nehme ich an einer Blogparade von der lieben Svenja von freiveganlife teil, es geht darum eine Woche lang „clean“ zu essen. Ich habe mich recht spontan dazu entschlossen und mir gedacht, so schwierig kann das doch nicht sein, denn ich koche fast ausschließlich frisch und meiner Meinung nach gesund. Ob das wirklich alles so einfach ist, wird sich im Laufe der Woche herausstellen.

Wenn Euch meine Erfahrungen interessieren und Ihr nichts verpassen wollt, folgt mir doch auf facebook, bloglovin, hier per E-Mail (siehe rechts für das Abonnement) oder per rss-Feed.

Warum denn Clean Eating und was ist das überhaupt?

Der Begriff „Clean Eating“, also „sauberes Essen“ stammt von Autorin und Fitnessmodel Tosca Reno. Und „Clean Eating“ ist der neue Food-Trend, quasi das neue „vegan.“ Wobei ich ja nicht vegan lebe, weil es gerade „in“ ist, sondern aus ethischen und ökologischen Gründen (diese hier weiter auszuführen würde allerdings den Rahmen des Posts sprengen, bei Fragen bitte gerne einen Kommentar hinterlassen). Bei „Clean Eating“ handelt es sich auch nicht um eine kurzfristige Diät, sondern um eine Ernährungsweise, die auf Dauer beibehalten werden kann. Es sollen verarbeitete Lebensmittel und insbesondere Fertigprodukte, Zucker und Weißmehl gemieden werden, statt dessen Vollkornprodukte, Obst und Gemüse verzehrt werden. Insgesamt soll es 5-6 Mahlzeiten geben und dazu sollen 2-3 Liter Wasser oder ungesüßter Tee am Tag getrunken werden. Das klingt etwas nach der Vollwertküche der 1970er Jahre, diese ist nur nicht so sexy.

Über diese Konzept bin ich schon vor einer Weile gestolpert und fand es sehr interessant. Man macht sich ja – wohl als Foodblogger besonders – Gedanken um seine Ernährung. Und dass die Schokolade als Snack zwischendurch und der Keks als Betthupferl nicht die gesündeste Option ist, sollte einem auch ohne die intensive Beschäftigung mit Ernährungslehren klar sein. Der Aufruf zur Blogparade von Svenja hat dann den Ausschlag gegeben, mal den Praxistest zu wagen.

Los gehts:

Frühstück: Es gab ein Erdmandelfrühstück mit Erdbeeren und Mandelplättchen, dazu eine Tasse Roibuschtee.

Erdmandelfrühstück vegan clean eating

Zwischenmahlzeit: Eine Handvoll Nüsse und Obst.

Mittagessen: Selbstgebackenes Chia-Brot mit Erdnussmus und Banane, dazu noch ein Apfel.

Chia-Brot mit Erdnussmus und Bananen vegan clean eating

Zwischenmahlzeit: Ungesüßter Sojajoghurt mit gepopptem Amaranth und Erdbeeren und Kiwi.

Sojajoghurt mit Amaranth und Obst vegan Clean Eating bm

 

Abendessen: Weißer Spargel aus dem Ofen mit Zitronenkartoffeln.

Ofen-Spargel vegan Clean Eating

Wasserstand: 3 Liter

Neben Svenja machen noch Saskia von Sasisraaainbowlife und  Kerstin von littlenecklessmonster_food mit. Schaut doch bei den dreien auch vorbei.

 

Schnellster Couscous-Salat ohne Kochen mit Kichererbsen (vegan)

Ich liebe schnelle und unkomplizierte Rezepte, die dennoch lecker und befriedigend schmecken. Jetzt hab ich die schnellste und praktischste Variante für Couscoussalat entdeckt, ganz einfach und ohne Kochen. Nur alle Zutaten verrühren, über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen und… fertig! Das einzige, worauf man achten sollte ist dass die Gurken und Tomaten schön saftig sind (sonst eventuell einen Schuss Wasser zugeben), damit der Couscous schön quellen kann. Man kann auch eine größere Menge (wie hier im Rezept angegeben) auf Vorrat zubereiten, und ihn mehrere Tage im Kühlschrank aufbewahren.

Turboschneller Couscous-Salat ohne Kochen

Zutaten:

  • 500 g Couscous
  • 1/2 Salatgurke
  • 4 Tomaten
  • 1 Glas/Dose Kichererbsen
  • Einige Radieschen
  • Schwarze Oliven
  • 3 getrocknete Tomaten in Öl
  • 4 EL Olivenöl
  • Saft einer Zitrone
  • 1 TL Ras-el-Hanut (Gewürzmischung)
  • 2 TL Kreuzkümmel
  • Salz
  1. Gurke, Tomaten, Radieschen und getrockete Tomaten in Stücke schneiden. Alle Zutaten vermengen.
  2. Den Salat zugedeckt über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.

 

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Sauerteig selber machen – Wie, was und warum? (Teil 1)

Wäre „Teigi“ ein Kind, ginge er in die 3. Klasse. Und wäre er ein Hund oder eine Katze, bekäme er bald „Senioren-Futter“. Den überwiegenden Teil seines Lebens verbringt er im Dunklen, bei +8°C. Im Kühlschrank.“Teigi“ heißt mein Sauerteig.

Nach der Veröffentlichung des Rezepts für das Chia-Brot wurde ich öfter gefragt, wie das mit dem Sauerteig denn geht und wo man diesen bekommt. Darum soll es in meiner  Artikelreihe gehen. Heute erstmal das Grundlegende: Wie, was und warum überhaupt. „Sauerteig selber machen – Wie, was und warum? (Teil 1)“ weiterlesen

Mr. B.’s Gyros-Gewürz

Ich liebe das vegane Gyros von „Mehr als Rohkost“. Die Art den Seitan zu machen ist sehr einfach und das Ergebnis von der Konistenz toll. Mr. B. hat dazu seine eigene Gewürzmischung kreiert.

 

Zutaten für 2 große Portionen Seitan-Gyros:

  • 2 TL Koriandersamen
  • 2 TL Kreuzkümmelsamen
  • 1/2 TL Anissamen
  • 1 TL getrockneter Oregano
  • 1/2 TL getrockneter Thymian
  • 1 TL süßes Paprikapulver
  • 1 Messerspitze Chili
  • 1 Knoblauchzehe

Alle Zutaten im Mörser zerkleinern.

Chia-Brot mit Roggen-Sauerteig

Ein Chia-Brot-Rezept gab es bereits auf diesem Blog, das habe ich im Laufe der Zeit immer wieder gebacken, überarbeitet und verbessert. Herausgekommen ist ein sehr saftiges Brot, das auch lange frisch bleibt.

 

Zutaten für eine 30-cm-Brotform:

Zutaten für den Sauerteig:

  • 300 g Roggenmehl (Vollkorn)
  • 300 ml Wasser
  • Etwas Sauerteiganstellgut

Zutaten für den Teig:

  • 400 g Roggenmehl (Vollkorn)
  • 450 ml Wasser
  • 80 g Chia-Samen
  • 100 g Sonnenblumenkerne
  • 50 g Sesam
  • 3 gehäufte TL Salz
  • 1 TL Brotgewürz (optional)

Außerdem:

  • etwas Margarine für die Form
  1. Am Vortag die Zutaten für den Sauerteig verrühren und zugedeckt bei Zimmertemperatur stehen lassen.
  2. Von dem Sauerteig einige EL abnehmen und im Kühlschrank für das nächste Brot aufbewahren.
  3. Den restlichen Sauerteig mit den anderen Zutaten verrühren, den Teig dann 30 Minuten ruhen lassen. Dann in die gefettete Brotform umfüllen und ca. 1 Stunde gehen lassen, bis sich der Teig sichtlich vergrößert hat.
  4. Währenddessen  den Backofen auf 250°C vorheizen. Backblech mit etwas Wasser füllen. Brot auf das Gitter darüber stellen und 15 Minuten bei 250°C backen. Dann die Temperatur auf 180°C reduzieren und weitere 40 Minuten backen. Brot herausnehmen und aus der Form lösen. Das Brot dann nochmal 10 Minuten im Backofen (bei 180°C) fertig backen.