Beetroots Gartentour im Juli 2016

Im Untertitel zu diesem Blog heißt es „vegan cocking and gardening“, wobei der zweite Teil dieser Beschreibung von mir in letzter Zeit doch sträflich vernachlässigt wurde und ich mich in letzter Zeit mehr den Rezepten gewidmet habe. Das liegt unter anderem daran, dass auch der Garten – aufgrund von akutem Zeitmangel – weniger Aufmerksamkeit bekam, als üblich. Um beidem Abhilfe zu schaffen gibt es jetzt, tadaaaa, eine neue, monatliche Rubrik auf dem Blog: Beetroots Gartentour!

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Tomatenaussaat

Heute, fast etwas spät, habe ich mit der Tomatenaussaat begonnen.

Orange Eiertomate 2012

Folgende Sorten kamen zur Aussaat:

  • Goldene Königin
  • Weißer Pfirsich
  • Andenhorn
  • Ochsenherz
  • Cherrytomaten
  • Orange Eiertomate
  • rote Johannisbeer Spoon
  • rote Fleischtomate
  • Schokotomate

Die Aussaat erfolgte wieder in Kokosquelltöpfchen, wie hier zu sehen.

Topinambur-Ernte

Topinambur

Heute haben wir – nachdem jetzt auch der letzte Schnee getaut ist – uns ans ausgraben von Topinambur gemacht. 2011 habe ich ein einzelnes Pflänzchen „Kompakte Violette“ ausgepflanzt, und jetzt haben wir viele und recht große Knollen ernten können.

Sie sind in einem Tompinambur-Gröstl gelandet, dazu haben wir sie ca. 4-6 Minuten im Schnellkochtopf gedämpft. Danach lassen sie sich wie Pellkartoffeln schälen. Die Schale ist aber essbar, doch ein bisschen dick.

Paprika-, Chili- und Kohlrabianzucht – 1. Fortsetzung

Vor ca. 2 Wochen habe ich ausgesät, jetzt haben sich die meisten schon aus der feuchten Kokoserde befreit:

"Runde Ungarische" Paprika 15 Tage nach Aussaat, die schnellsten unter den Capsicum
„Runde Ungarische“ Paprika 15 Tage nach Aussaat, die schnellsten unter den Capsicum. Im Hintergrund „Frühzauber“, die sind schon vollzählig (8 Stück).
Kirschpepperoni 15 Tage nach Aussaat
Die Kirschpepperoni lässt sich hingegen noch Zeit, aber in einem von 4 Töpfchen tut sich schon was…. Einzig die lila Paprika lassen noch auf sich warten.
Kohlrabi, 15 Tage nach der Aussaat
Der Kohlrabi war definitiv erster, obwohl nur 2 von 4 aufgegangen sind (das Saatgut war auch nicht neu)… Wird Zeit, dass sie ein größeres Quartier kriegen…

Paprika-, Chili- und Kohlrabi-Aussaat

Draußen liegt Schnee und bei mir beginnt die Gartensaison…

Los geht’s mit Paprika und Chili:

  • Paprika „Runde Ungarische“ (Dreschflegel-Saatgut)
  • Paprika „Frühzauber“ (Dreschflegel-Saatgut)
  • Chili „Kirschpepperoni“ (Samen in einer Tauschbörse ertauscht, und ich weiß nicht ob das Saatgut sortenrein ist, sodass die „Kinder“ nicht unbedingt so aussehen werden, wie die Frucht, aus der die Samen entnommen wurde.)
  • Lila Gemüsepaprika (Samen aus gekaufter Bio-Frucht entnommen, daher wahrscheinlich auch nicht sortenrein, ich lasse mich mal überraschen…)

Dazu kommen noch Kohlrabi „Azur Star“ (Bingenheimer Saatugt AG).

Die Aussaat erfolgte in Cocos-Quelltöpfchen. Die gibt es in Tablettenform im Internet oder im Gartencenter. Häufig werden auch Torfquelltöpfchen angeboten, die verwende ich nicht mehr (ebenso wie Erden auf Torfbasis) aus ökologischen Gründen. Diese kann man hier nachlesen.

Die Samen habe ich dieses Jahr einfach in die aufgequollenen Töpfchen gelegt und hineingedrückt. Jetzt stehen sie in einem Kunststoffgewächshaus am Fenster…

02-09-2012 Paprikaaussaat

Austernpilzzucht

Im Mai haben wir 2 Buchenbaumstämme mit Pilzuchtsubstrat (erstanden im Internet) geimpft und hinterm Schuppen sich selber überlassen. Eigentlich hatten wir das Projekt für dieses Jahr schon abgehakt, der erste Frost war ja schon vor ein paar Wochen.

Doch heute wurden wir überrascht:

PilzeLaut „Packungsbeilage“ müsste man mehrere Jahre von den Stämmen ernten können, wir werden berichten…

Austernpilze

Hier ein Gruppenbild mit allen Stämmen, sie wurden nochmal halbiert, nachdem sie gut mit Myzel durchwachsen waren:

Pilzstämme

Und so sah es eigentlich schon die ganze Zeit aus, man sieht, dass das Holz vom Myzel durchwachsen ist:

Pilze

Hubbard(?)-Kürbis und Kuchen

Dieses Frühjahr hatte ich versucht einen Kürbis auf den Kompost zu Pflanzen. Das Pflänzchen ging aber ein. Ok, dann ein Zucchini-Pflänzchen, das lebte auch nicht lange. Ok, dann nicht, dachte ich mir. Doch dann wuchsen drei Kürbispflanzen. Wahrscheinlich aus Samen, von einem Kürbis den ich ein paar Wochen zuvor gekauft hatte und die Samen kompostiert hatte. Wahrscheinlich handelte es sich um einen „Blue Hubbard“:

Und daraus wurde u.a. ein Kürbiskuchen, nach einen Rezept von Susanne (Pustekuchen):

Zutaten:

  • 750 g Kürbis (entkernt und geschält)
  • 250 g Dinkelvollkornmehl
  • 2 TL Backpulver
  • 100 g braunen Zucker
  • 250 g Sprudelwasser
  • 50 ml Öl
  • 1 TL Zimt

Und so ging’s:

  1. Kürbis würfeln, im Schnellkochtopf im Dämpfeinsatz ca. 5 Minuten (Stufe 1) garen. Kürbis etwas abkühlen lassen, mit Kartoffelstampfer zu Mus verarbeiten. Ergab interessanter Weise 580 g…
  2. Alle Zutaten zu einem Teig verrühren, in eine gefettete 26er Springform geben.
  3. Ca. 40 Minuten bei 180 °C backen.
  4. Vor dem servieren mit Puderzucker bestäuben.