Coleslaw mit Soja-Mayonnaise

Coleslaw ist eine Superbeilage zu Gegrilltem. Ich mache sie ganz einfach  und mit selbst gemachter Mayonnaise. Das Rezept für die Mayo habe ich bei laubfresser.de gefunden.

Coleslaw

Also zuerst die Mayonnaise herstellen:

  • 50 ml Soja-Drink (es funktionierte bei mir Alpro + Ca, Rewe Bio, Alnatura Natur, Soja-Reis-Drink von Netto, wobei dieser nicht ganz so fest wird)
  • 2 TL Zitronensaft
  • 100 ml Rapsöl
  • 1 TL Senf
  • Salz
  1. Nacheinander Sojadrink, Zitronensaft und Öl in ein hohes Gefäß geben. Das mit dem Stabmixer 30-60 Sekunden kräftig durchmixen.
  2. Mit Senf und Salz abschmecken.

Dann der Coleslaw:

  • 1/2 Krautkopf, in feine Scheiben geschnitten
  • 1/2 kleine Zwiebel, fein gewürfelt
  • etwas Knollensellerie, geraspelt (optional)
  • 1 große Karotte, geraspelt
  • 1 EL Senf
  • Salz
  • Pfeffer
  • Mayonnaise (s.o.)

Alle Zutaten verkneten und Salat bis zum servieren (auch über Nacht) ziehen lassen.

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Dampfnudeln mit Vanillesauce wie bei Muttern

„Und da sind doch Eier drin?“ – „Ach, die lass ich weg, bei Hefeteig gar kein Problem.“ – „Ach so, stimmt.“ Diese Gesprächssequenz wiederholt sich in unregelmäßigen Abständen zwischen mir und meiner Mutter. Meine Mutter kocht super, und da ist es klar, dass ich auf die Köstlichkeiten meiner Kindheit nicht verzichten möchte. Eins meiner absoluten Favoriten sind Dampfnudeln, die habe ich mir als Kind immer zum Geburtstag gewünscht.

Wichtig dafür ist es, einen Topf oder eine hohe Pfanne zu haben, die einen wirklich gut schließenden Deckel hat. Man kann sich evtl. vielleicht mit einer Alufolien-und-kleiner-Topf-umgedreht-drauf-Konstruktion behelfen… Am besten ist ein dichter Deckel. Ich verwende für die Dampfnudeln eine schwere Gusseisenpfanne mit 28 cm Durchmesser (Bauernpfanne von Küchenprofi). Die hat einen Glasdeckel, sodass man auch noch zusehen kann, wie die kleinen Süßen sich so entwickeln…

Dampfnudeln in der Pfanne

Zutaten für 12 Dampfnudeln:

Für den Hefeteig:

  • 500 g Mehl (Weizen Type 812, geht aber auch mit (Dinkel-)Vollkorn)
  • 20 g frische Hefe
  • 1/4 l Reis-Soja-Drink (oder anderer Pflanzendrink nach Belieben), lauwarm
  • 4 EL Zucker
  • 80 g Alsan oder andere vegane Margarine, weich
  • Schale 1/2 Zitrone (fein abgerieben)
  • 1/2 TL Salz

Außerdem:

  • 2 EL Zucker
  • 50 g Alsan oder andere vegane Margarine
  • 1/4 L Pflanzendrink

Für die Vanillesauce:

  • 500 ml Pflanzendrink
  • 2 EL Vanillezucker
  • 1-2 leere Vanillestangen (aus dem Glas mit selbstgemachtem Vanillezucker)
  • 20 g Maisstärke
  • 1 Prise Salz

Dampfnudeln mit Vanillesauce

  1. Mehl in eine Schüssel geben, Hefe in eine Mulde bröckeln. Etwas lauwarmen Soja-Reis-Drink und 1 EL Zucker zugeben und verrühren, mit Mehl bestäuben und ca. 15 Minuten gehen lassen. Dann die anderen Zutaten (Margarine in erwärmter Pflanzenmilch aufgelöst) zugeben und verkneten. in 12 Teile teilen, diese zu Kugeln formen und auf ein bemehltes Backblech legen, mit Mehl bestäuben und einem Geschirrtuch abdecken. Gehen lassen, bis sie sich etwa verdoppelt haben (im Backrohr bei eingeschaltetem Licht).
  2. In einem Topf (s.o.) die übrigen Zutaten (Zucker, „Milch“, Alsan) erhitzen. Die Hefeklöße nebeneinander in den Topf setzen, diesen verschließen und bei schwacher Hitze (bei mir 3,5 von 9) gar ziehen lassen. Das dauert ca. 30-45 Minuten, es knistert leise und duftet, wenn sie fertig sind.
  3. In der Zwischenzeit für die Vanillesauce Stärke mit etwas Pflanzenmilch verrühren. Die übrigen Zutaten langsam erwärmen. Wenn die Zucker-Vanille-Milch kocht, das Stärkegemisch einrühren und aufkochen lassen. Vor dem Servieren die Vanillestangen herausnehmen.

BBQ-Brokkoli-Champignon-Wraps mit Paprika-Hummus

Wir grillen gerne (wer hätte das gedacht?). Heute stellte sich beim Gemüsekauf die Frage: Kann man Brokkoli grillen? Der Verkäufer glaubte nicht und empfahl uns „Würstchen“. Hiermit strafen wir ihn Lügen 😉 Er schmeckt sogar sehr fein, die Spitzen sind etwas knusprig und er ist insgesamt aromatischer.

Für 6 Wraps:

  • 6 große, braune Champignons
  • 1 Brokkoli
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Zweige Bergbohnenkraut
  • 3 Zweige Thymian (Kümmelthymian)
  • Salz, Pfeffer
  • 6 Tortillas nach diesem Rezept
  • Salatblätter

Für dem Hummus (ergibt doppelt so viel, als für dieses Rezept benötigt wird!):

  • 250-300 g gekochte Kichererbsen
  • 2 eingelegte Paprika (aus dem Glas)
  • 1 TL gemischte Kräuter (TK)
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 3 EL Tahin
  • Olivenöl
  • 1 TL Paprikapulver, edelsüß
  • 1 Messerspitze scharfes Paprika
  • 3 EL Sud von den eingelgegten Paprikas
  • Saft einer Zitrone
  • Salz
  1. Für den Hummus: Olivenöl und Knoblauchzehen in eine Küchenmaschine (S-Messer) geben und zerkleinern. Dann die anderen Zutaten zugeben und zu einer cremigen Masse verarbeiten. Bei Bedarf Flüssigkeit zugeben.
  2. Brokkolistrunk schälen und Brokkoli inklusive Strunk der Länge nach klein schneiden. 1 Stunde in kaltes Wasser legen, dann abtrocknen und mit 1 EL Öl und Salz marieren.
  3. Aus Kräutern, restlichem Öl, Salz, Pfeffer und Knoblauch eine Marinade mörsern. Champignons damit marinieren.
  4. Brokkoli ca. 10 Minuten indirekt grillen. Champignons ca. 3 Minuten direkt von beiden Seiten grillen. Tortillas kurz auf dem Grill erwärmen.
  5. Tortillas mit Hummus bestreichen und mit Gemüse und Salat belegen, wrappen.

Unkraut-Pesto

Ernten statt jäten stand heute auf dem Programm, da bin ich ganz pragmatisch. Und ich bin immer wieder begeistert, was der Garten einem ohne große Diskussion und ganz freiwillig zur Verfügung stellt, in diesem Fall einen Haufen Wildkräuter.

Unkraut-Pesto

Zutaten:

  • 1-2 Handvoll Wildkräuter (Sauerampfer, Giersch, Löwenzahnblätter, Brennessel, Pimpinelle)
  • 1 Stengel vom Schlangenknoblauch (alternativ: 1 Knoblauchzehe)
  • 2 EL Sonnenblumenkerne
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 TL Hefeflocken
  • Salz
  1. Sonnenblumenkerne in einer Pfanne anrösten. Zusammen mit den übrigen Zutaten im Blitzhacker zu einem Pesto verarbeiten.
  2. Z.B. mit Gnocchi, weiteren gerösteten Sonnenblumenkernen, etwas Olivenöl und Gänseblümchenblüten anrichten.

Pinke Pizza Party

Gestern hatten wir ein paar Leute eingeladen, und sie wurden mit pinker Pizza und Cupcakes verköstigt. Die Cupcakes sind übrigens auch die „September-Girls“ des 2012 Kalenders von Veganpassion, ich bin etwas hinterher mit dem Nachbacken.

Pinke Pizza I

Zutaten für den Teig (ergibt 8 Pizzen):

  • 1 kg Dinkel, frisch gemahlen (oder Vollkornmehl)
  • 10 g Hefe
  • 1 Prise Zucker
  • 1 rote Beete
  • 10 g Salz
  • ca. 400 ml Wasser
  • 2 EL Olivenöl

Am Vortag die Beete kochen (ca. 15 Minuten im Schnellkochtopf) und etwas abkühlen lassen. Grob würfeln und in einem hohen Gefäß mit etwas Wasser pürieren.
Das Mehl in eine große Schüssel füllen, eine “Grube” darin formen, die Hefe rein bröckeln, eine Prise Zucker dazugeben. Mit 150 ml warmem Wasser auffüllen und die Hefe auflösen. Mit Mehl bestreuen. Wenn die Hefe aufschäumt (so nach 10 Minuten) Olivenöl, Beete-Püree und Salz dazugeben. Unter Kneten nach und nach warmes Wasser dazu fügen (ca. 400 ml). Und dann kräftig kneten (ca. 10 Minuten von Hand). Der Teig soll feucht sein, aber nur leicht klebrig. Mit feuchtem Geschirrtuch abdecken. Über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Pinker Pizza Teig
Am Backtag Teig noch einmal durchkneten und in 8 Teile teilen. Pizzen formen und nach Lust und Laune belegen.
Die rote Beete schmeckt man übrigens in der fertigen Pizza nicht heraus, aber die Farbe….

Pinke Pizza II

Belag

Mitgebacken wurden:

  • Tomaten (gelb und rot), gewürfelt, mit Oregano gewürzt
  • schwarze Oliven
  • Kapern
  • braune Champignons
  • rote Zwiebel
  • rote Paprika
  • Ajvar (scharf)
  • Basilikum-Pesto
  • Frischer Spinat
  • Artischoken-Herzen aus dem Glas, abgetropft und halbiert
  • Maiskörner
  • Salz, Pfeffer

Pinke Pizza III

Und die gebackenen Pizzen wurden verschönert mit:

  • Avocadowürfeln
  • frischer Rauke
  • Cashew-„Käse“ (100 g Cashews mit etwas Wasser, Zitronensaft, Salz und Pfeffer zu einer Paste pürrieren)

Die favorisierte, neue Kombination war übrigens Tomaten, Ajvar, Pesto, Kapern und Oliven mit Cashew“käse“.

Und noch etwas Musik zur Pizza:

Minziges Avocadopesto

Dieses Rezept könnte fast als „Mac&“ durchgehen, so „käsig“ ist dieses Pesto. Dazu gab es Zucchini-Spaghetti und grüne Bohnen, „normale“ Nudeln passen aber auch!

Avocadopesto

Zutaten:

  • 1 Avocado, geschält, entkernt und in Würfel geschnitten
  • Saft 1/2 Zitrone
  • 4-6 Minzblättchen (englische Minze), evtl. noch mehr zur Deko
  • 2 kleine Knoblauchzehen
  • 1-2 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

Und so geht’s:

Alle Zutaten mixen.

Mr. Beetroot’s BBQ-Saucen-Formel

Barbecuesauce kann man kaufen. Man kann sie auch selber machen, besonders wenn man sie (wie wir) selten braucht. Die Zutaten dazu finden sich eigentlich immer. Und Mr. Beeroot hat mittlerweile daraus eine Formel entwickelt. Die Mengenangaben dienen als grobe Richtwerte, wichtig ist es zwischendrin zu probieren.

Man nehme als Grundzutaten:

  • 200 ml Tomaten* (* = mark, ketchup)
  • 1 TL Senf
  • 1 EL Saures-Zitroniges (= z.B. Zitronensaft, Orangensaft, Essiglake von Chilis oder grünem Pfeffer, Ingwer)
  • 1 kleine Zwiebel, gewürfel
  • 1 Knoblauchzehe, gehackt
  • 1 EL Süßes (z.B. Agavendicksaft, Apfelbirnenkraut, Ahornsirup, brauner Zucker)
  • 1 EL Würziges (z.B. Sojasauce, Bragg’s, Apfelbirnenkraut, gemahlen Bockshornklee, Wostershire Sauce)

BBQ-Sauce

Entweder für die klassische BBQ-Sauce zusätzlich:

  • 1 TL Rauchsalz oder geräuchtertes Paprika

…oder für exotische BBQ-Sauce zusätzlich:

  • 1/2 TL gemahlener Koriander
  • 1/2 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • mehr Ingwer
  • Chili n. Belieben
  • eingelegter grüner Pfeffer

Und so geht’s:

  1. Tomaten*, Zwiebel und Knoblauch verrühren, Zitruskomponente und Senf hinzufügen, verrühren.
  2. Dann Süßes hinzufügen bis die Süß-Sauer-Balance hergestellt ist (probieren!). Dann Würziges dazu, wieder abschmecken.
  3. Schließlich die restlichen Zutaten hinzufügen, immer wieder probieren.

BBQ Balkan Burger mit „Joghurt“-Dip und roter Beete

Heute war’s doch nochmal ein Sommertag… Sommer = Grillen. Grillen? Ach ja, Burger. Ok, dann ran an die Buletten… Diesmal mit Paprika und Bohnenkraut. Aus der Masse werde ich das nächste mal auch Cevapcici probieren. Ach ja, und mein all-time-favourite: Rote Beete, diesmal vom Grill 🙂

BalkanBurger

Zutaten für die Burger:

  • 1 1/3 Cups schwarze Bohnen, gekocht
  • ca. 3 Cups Buchweizen, gekocht (aus 1 Cup ungekocht)
  • 1 kleine rote Paprika, gewürfelt
  • 1 kleine rote Zwiebel, gewürfelt
  • 1-2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 1 EL Bohnenkraut, gehackt
  • 2 EL Sojasahne
  • 1 EL Ketchup
  • 1 EL Olivenöl
  • etwas Chili
  • 1 EL Paprikapulver süß
  • Rote-Beete-Stiele (falls vorhanden), fein gehackt
  • Salz, Pfeffer

… für den Dip:

  • 5 EL Sojajoghurt (ungesüßt!)
  • 1 TL Senf
  • 1 TL Paprikapulver süß
  • 1 EL Apfelessig
  • 1 Knoblauchzehe, gehackt
  • Salz, Pfeffer, Olivenöl

… und sonst so:

  • 4 Burger-Brötchen*
  • Olivenöl
  • 2 rote Beete in Scheiben geschnitten, geölt
  • 2 rote Paprika, in Spalten geschnitten, geölt
  • Rote-Beete-Blätter oder Salat
  • 1 gelbe Tomate, in Scheiben geschnitten

Und so habe ich es gemacht:

  1. Zutaten für Burger miteinander vermatschen (am besten mit der Hand), daraus Bratlinge formen (klappt gut mit einer Burgerpresse), ölen und zusammen mit Rote-Beete-Scheiben und Paprika-Spalten grillen.
  2. Zutaten für den Dip verrühren, abschmecken.
  3. Brötchen mit dem Dip, den Burgern, dem Gemüse und dem Grünzeug belegen.

* Wir hatten diesmal Brötchen vom Bio-Bäcker, natürlich deutlich fester als Burger-Buns. Das war ne ziemliche Sauerei zum essen. Aber leckkker! Das nächste mal nehme ich aber wieder Burger-Brötchen,

Garten-Pizza mit Pesto und Macadamia-„Käse“

Es ist Erntezeit. Mein Schatz backt mir eine Pizza, mit Tomaten, Paprika, Basilikum aus dem Garten. Die Idee für den Macadamia-„Käse“ habe ich hier geklaut.

Garten-Pizza

Zutaten für Pizzateig*

  • 1000g Dinkelvollkornmehl*
  • 5g Hefe
  • 1 Prise Zucker
  • Wasser, handwarm
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 EL Salz

Zutaten für Pesto

  • 2 Handvoll Basilikum-Blätter
  • 2 EL Sonnenblumenkerne
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 Knoblauchzehe

Zutaten für Macadamia-„Käse“

  • 50 g gesalzene Macadamia-Nüsse
  • 1 Zweig Rosmarin (Nadeln davon)
  • 1 grüne Olive, entkernt
  • 15 g Mandeln (gehobelt)
  • 50 ml Wasser
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 TL Limettensaft
  • Salz, Pfeffer

Weitere Zutaten (Belag):

  • 2 kleine Paprika, in Streifen
  • 1 rote Zwiebel, dünne Ringe
  • 10 grüne Oliven
  • 2 TL Oregano
  • 2 Fleischtomaten, 3 gelbe Tomaten (oder entsprechende Menge andere Tomaten) in Scheiben

Zubereitung:

  1. Am Vorabend Mehl in große Schüssel füllen. Eine „Grube“ darin formen, die Hefe rein bröckeln, eine Prise Zucker dazugeben. Mit 150 ml warmem Wasser auffüllen und die Hefe auflösen. Mit Mehl bestreuen. Wenn die Hefe aufschäumt (so nach 10 Minuten) Olivenöl und Salz dazugeben. Unter Kneten nach und nach warmes Wasser dazufügen, nach Gefühl (ca. 400 ml). Und dann kräftig kneten (ca. 10 Minuten von Hand). Der Teig soll feucht sein, aber nur leicht klebrig. Mit feuchtem Geschirrtuch abdecken. Über Nacht in den Kühlschrank stellen.
  2. Für die Macadamia-Creme einfach alle Zutaten im Mixer zusammen mixen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Auch für das Pesto alle Zutaten im Mixer zusammen mixen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Ofen vorheizen, so heiß wie’s geht.
  5. 1/4 des Pizzateigs ausrollen (Rest einfrieren, s.u.). Wir machen daraus zwei runde große Pizzen.
  6. Zuerst Tomatenscheiben auf dem Teig ausbreiten. Die restlichen Zutaten darauf verteilen. Das Pesto darüber träufeln. Salzen und pfeffern.
  7. Goldbraun backen (Backzeit vom Ofen abhängig, ca. 10 Minuten).
  8. Schließlich Macadamia-Creme in Klecksen darauf verteilen, servieren.

*Pizzateig wird bei uns immer aus 1000g Mehl gemacht, die Menge reicht für 8 große Pizzen. Wir verwenden 1 Viertel am nächsten Tag, der Rest wird in Portionen eingefroren. Sehr praktisch, wenn man mal spontan Pizzagelüste entwickelt.

Macadamia-Joghurt-Minze-Dip

Und schon gleich das 2. Rezept. Diesmal wollten wir die türkische Pizza aus dem Hildmann-Kochbuch machen, aber der Soja-Joghurt war aus. Den ungesüßten gibt es ja eh nur im Bioladen, zu dem erst ein ganzes Stück gefahren werden müsste. Also das Internet nach einer Alternative durchstöbert und bei Gundja fündig geworden. Hier meine Abwandlung als Minze-Dip:

Zutaten:

  • 420 ml Soja-Reis-„Milch“
  • 60 g Naturreis, fein gemahlen
  • 60 g Macadamia-Nüsse, gesalzen
  • 1 Knoblauchzehe
  • 60 ml Olivenöl
  • 1 Zitrone, Saft davon
  • 1/2 TL Salz
  • 1 Zweig englische Minze (und evtl. noch einen zur Deko)

So geht’s:

  1. Aus Pflanzenmilch und Reismehl unter ständigem Rühren einen dicken Brei kochen.
  2. Diesen zusammen mit den anderen Zutaten (außer Minze) im Standmixer pürieren.
  3. Schließlich noch kurz die abgezupften Minzeblätter mit mixen.
  4. Im Kühlschrank durchziehen lassen.