Roggensauerteigbrot mit Leinsamen und Sonnenblumenkernen – reloaded

Mission „freigeschobenes Brot aus reinem Roggen“ – completed.
Nach dem ersten Versuch und dem hilfreichen Komentar von Pöt war mein Ehrgeiz geweckt. Wichtig ist natürlich die Wassermenge, und die kann man schwer auf den Milliliter genau angeben, denn der Flüssigkeitsbedarf des Mehls kann ganz unterschiedlich sein… Wie trocken oder feucht das Getreide/das Mehl ist, wie’s Wetter ist, wahrscheinlich auch die Höhe über’m Meeresspiegel und die Mondphasen oder, oder, oder ….? Und was macht man dann? Man macht’s „nach G’fui“ (hochdeutsch „Gefühl“). Im Fall von diesem Brot war der Teig vor der Teigruhe so klebrig, dass er sich mit der Hand nur schwer verkneten ließ. Danach habe ich noch soviel Roggenmehl drübergestäubt, dass ich einen Laib formen konnte (dabei immer Ruhe bewahren), und nicht nochmal lange rumgeknetet.
Das Ergebnis: Ein rustikales und aromatisches Roggenbrot mit Leinsamen und Sonnenblumenkernen drin.

Roggenbrot

  • 600 g Sauerteig, aus frisch gemahlenem Roggen
  • 100 g Sonnenblumenkerne
  • 50 g Leinsamen
  • ca. 350 ml Wasser
  • 3 TL Salz
  • 300 g Roggen, frisch gemahlen
  • 100 g Roggenmehl, Type 1150
  1. Sonnenblumenkerne & Leinsamenschrot mit 150 ml des Wassers und einer Prise Salz am Vortag verrühren, im Kühlschrank quellen lassen.
  2. Alle Zutaten miteinander verkneten, 30 Min. ruhen lassen.
  3. Dann ein Brot daraus formen und in einem Gärkörbchen (für 1,5 kg) gehen lassen (Fingerprobe).
  4. Ofen mit Brotbackstein (falls vorhanden, sonst mit Backblech) auf der mittleren Schiene auf max. Hitze vorheizen. Wasser in eine Fettpfanne füllen und diese auf die unterste Schiene in den Backofen schieben. Brot 15 Minuten bei 250 °C Ober-/Unterhitze backen, dann Temperatur auf 180 °C zurück regeln und weitere 40 Minuten backen.
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2 Gedanken zu „Roggensauerteigbrot mit Leinsamen und Sonnenblumenkernen – reloaded

  1. Bei mir ist der Teig auch immer irre klebrig, was wahrscheinlich dran liegt, dass ich den Sauerteig nicht anständig hinbekomme. Aber: Aus den klebrigsten Teigen werden immer die leckersten Brote. 🙂

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